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Beziehungsgrundlagen Das Forum für grundsätzliche Überlegungen, Tipps und Erfahrungen zu Beziehungen vom Umgang mit Liebeskummer bis hin zum Umgang mit den eigenen Ängsten. Neue Threads sollten in der Art eines Essays / Aufsatzes verfasst sein oder generelle Beziehungserfahrungen zur Diskussion stellen.

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Alt 31.05.2011, 08:57   #1
El Nino
Maravilla
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Das Schweigen in der Beziehung

Nach längerer Zeit, verfasse ich mich mal wieder einen Thread
Sehr häufig versuchen Paare Diskutionen aus dem Weg zu gehen, Streit gar nicht erst entstehen zu lassen und das Thema tot zu schweigen. Männer tun das sehr häufig (hier bekenne ich mich eindeutig dazu, als ich meine erste lange Beziehung führte) und hoffen, das die Frau das Thema nicht mehr anspricht bzw. sie einfach damit in Ruhe lässt. Es gibt allerdings nicht nur eine Seite zu erzählen, sondern 2. Dieser Thread wird deswegen etwas länger, allerdings sollte er auf jedenfall genutzt werden, damit eben sowas verhindert werden kann.

Der erste Teil handelt über das Schweigen der Männer und wie Frauen darüber denken.

Viele Männer wundern sich über kurz über lang, warum ihre Freundin/Frau sie nicht mehr so häufig fragen wie es ihnen denn geht, obwohl sie das früher doch ständig getan hat. Leider machen sich nur die wenigsten ernsthafte Gedanken, was in dem Kopf der Partnerin vorgeht. Das Schweigen der Männer ist wahrscheinlich Trennungsgrund Nummer 1, aber selbst das wird verschwiegen. Es ist für Frauen eine Qual und sie hassen es abgrundtief.
Jede Frau möchte - nein, sie muss wissen, was in ihrem Mann vorgeht. Was ihn bewegt, worum seine Gedanken kreisen und worüber er sich Sorgen macht. Sie muss an seinem Leben teilhaben. Sonst geht sie ein wie eine Blume. Der Austausch von Gedanken und Gefühlen, das gegenseite Sich-Einbeziehen und das ganze Miteinander ist für eine Frau das Schmiermittel der Beziehung. Motor ohne Öl = Kolbenfresser. Mann ohne Worte = Ehekiller. So einfach kann man es ausdrücken. Nur ahnen das viele Männer nicht.

Eine Frau sürt ganz genau, wenn irgendwas mit ihm nicht stimmt. Männer können sich meistens nicht sehr gut verstellen. Sie fragt, was mit ihm los ist. Er sagt: >Nichts, wieso?< 3 Fehler durch gerademal 2 Worte. Er macht dich, ist verschlossen und bezieht sie nicht ein. Sie macht sich Sorgen. Zum einen um ihn, denn sie weiß ja immer noch nicht, was ihn bedrückt. Zum anderen um die Beziehung, denn was ist diese denn noch wert, wenn er nicht einmal mehr die Probleme mit ihr teilt? Am Himmel der Liebe ziehen dunkle Wolken auf. Sie fragt nochmal nach: >Hör mal, dich bedrückt doch etwas<.
Er reagiert leicht ungehalten: >ICH HABE NICHTS!<. Sein gereizter Ton ist wie ein Schlag in ihr Gesicht. Sie hat doch nichts getan, außer ihn nach den Grund für seine Verstimmung zu fragen! Warum spricht er nicht mit ihr? Warum ist er jetzt sauer? Wozu hat man sich denn lieb, wenn man nicht füreinander da ist in schweren Zeiten? Sie zieht sich zurück und schmollt. Er schweigt weiter. Ihr fällt ein, dass er erst neulich auch nicht mit ihr sprechen wollte (Frauen vergessen sowas nicht). Sie wusste doch genau, das ihm was bedrückte.

Erste Blitze zucken am Liebeshimmel. Sie ist der Meinung, das diese nahezu unerträgliche Situation jetzt augenblicklich geklärt werden sollte und macht einen neuen Versuch. Das Unwetter bricht aus, denn diesmal explodiert er und unterbricht sein Schweigen. Allerdings nicht auf die Art und Weise wie sie es sich erhofft hat, sondern mit der Aufforderung, sie solle ihn bitte in Ruhe lassen - um danach endgültig in die innere Emigration zurückzukehren. Dieser Zustand kann je nach Gemütslage Stunden, Tage, Wochen oder gar länger anhalten. Jede Frau hat da ihre Erfahrung machen müssen. Es macht sie wütend, es macht sie krank und es ist tatsächlich für viele irgendwann einmal ein ernster Trennungsgrund. Schweigen als Konfliktvermeidung ist fast noch schlimmer für eine Frau.

Doch was kann Man(n) gegen den drohenden Stress tun bzw. den Beziehungsfrieden wieder herstellen? Das ist eigentlich gar nicht so schwer, wie manche Männer glauben mögen. Oft heißt es "meine Frau erwartet dies, meine Frau erwartet das" und mehr. Dabei erwarten Frauen gar nicht so sehr viel. Sie sind mit wenigem zufrieden. Sie wollen doch nur lediglich wissen was los ist. Nehmen wir dazu einfach meine Anfangsszene, nur diesmal mit einem besseren Resultat. Er macht einen bedrückten Eindruck - und sie möchte wissen, was mit ihm los ist.
Sie sagt: >"Du hast doch etwas!"< Er sagt: ">Stimmt. Ich hatte gerade an die Arbeit gedacht. Momentan läuft es einfach nicht so, wie es laufen sollte. Aber ich bin froh, dass ich wenigstens bei dir mal abschalten kann und mich nicht mit den ganzen Müll herumärgern muss"<. Wo zuvor 3 Fehler gemacht worden, so wurde hier ein Dreifach-Erfolg eingefahren! SIE ist zufrieden gestellt, denn sie hat ihre Antwort - gleichzeitig hat sie noch ein Kompliment bekommen - und zu guter letzt hat sie begriffen, wie sie ihm helfen kann in seiner schwierigen Lage: indem sie ihn in Ruhe lässt. Wenn er jetzt noch ein Lächeln zeigen kann und sie in Arm nimmt, scheint am Liebeshimmel wieder die Sonne. Dabei hat er doch eigentlich gar nichts von seinen Sorgen preisgegeben.

Das war der erste Teil.

Zum Anfang habe ich gesagt, das es 2 Teile geben wird. Ich möchte mir für den zweiten Teil aber noch etwas Zeit nehmen, um es besser auszuarbeiten und noch ein wenig mehr zu recherchieren. Daher bitte ich um etwas Geduld. Ich werde zu gegebener Zeit den zweiten Teil hier einfügen.

Lob, Kritik, Anregungen sind wie immer stets erwünscht

lg El Nino
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Alt 12.10.2011, 20:35   #2
Deliah
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AW: Das Schweigen in der Beziehung

Hallo,

toller Thread...irgendwie ist was wahres dran.

Dankeschön.
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Alt 13.10.2011, 08:15   #3
conny137
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AW: Das Schweigen in der Beziehung

Hallo El Nino,

danke für diesen Thread. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich freue mich auf den 2. Teil.
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Alt 13.10.2011, 19:57   #4
El Nino
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AW: Das Schweigen in der Beziehung

Erstmal dankeschön

Zitat:
Ich freue mich auf den 2. Teil.
Ja was das angeht...
Ich hatte leider in letzter Zeit sehr viel um die Ohren, weswegen ich kaum hier aktiv sein konnte und auch nicht viel für meinen eigenen Thread tun konnte. Bitte seht mir das nach. Sobald ich Zeit habe, will ich den Thread komplettieren. Bis dahin...hoffe ich das sich viele Männer meine Thread durchlesen

lg El Nino
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Alt 01.12.2011, 14:37   #5
Tomek
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AW: Das Schweigen

Hallo el Nino,
Du hast die Problematik richtig erfasst,
und es stimmt, dass man durch Schweigen
den mühsamen Diskussionen mit dem Partner ausweichen will.
Auch wenn es uns Männer oft schwer fehlt
über eigene Probleme und vielleicht auch
kleinere Niederlagen zu berichten (wir sind doch keine Jammertanten)
ist es doch ein schönes Gefühl, einer vertrauten
und geliebten Person eigene Sorgen zu offenbaren.
So weit ist alles super, bis man(n) versucht, über Themen zu reden
die den Partner direkt betreffen. Leider habe ich in meinem Leben
damit eher negativen Erfahrungen gemacht und oft es bereute,
ein Problem angesprochen zu haben. Auch wenn ich mich sehr bemühte sensible Bereiche mit Vorsicht und Diplomatie anzugehen,
war die Reaktion meiner Frau fast immer gleich... ABWEHR.
Statt sich ein bisschen in meine Lage zu versetzen und mit mir
in Ruhe die vorgestellten Argumenten oder Bedenken zu analisieren,
hat sie sich meistens emotionell gehen lassen,
suchte die Schuld bei mir und dabei holte noch einiges unangenehmes aus der Vergangenheit raus.
Auch wenn wir "harte Kerle" sind, lässt uns so was nicht kalt und
das grässliche Schweigen ist die Folge.
Tut der Beziehung sicher nicht gut, ist aber manchmal die relativ einzige Methode, wenigstens ein Scheinfrieden in der Bude zu halten.
Bin vielleicht bisschen verbittert in dieser Hinsicht, aber bis jetzt
war ich nicht in der Lage eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
Schön, dass Du die wichtige Problematik hier zu Diskussion gestellt hast.
Gruß
Tomek
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Alt 01.12.2011, 15:04   #6
El Nino
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AW: Das Schweigen in der Beziehung

Hallo Tomek,

das verbuche ich mal als Lob und freue mich darüber
Es gibt immer mehrere Möglichkeiten wie man damit umgehen kann, eine hast du aufgeführt. Normalerweise müsste man mehr dazu schreiben, aber a) gibt es mehrere Faktoren die da eine Rolle spielen und b) müsste man tiefer in das Thema einsteigen. Letzteres würde sehr viel Zeit erfordern und das geschriebene würde dann ein gewissen Rahmen sprengen, wodurch der Text auf den ersten Blick zu unattraktiv wirken würde und kaum Beachtung finden würde.
Ich konnte auch eine andere Sicht darstellen, weil ich andere Erfahrungen dazu gemacht habe, als wie es bei dir der Fall war. Ich habe anfangs ähnlich verschlossen reagiert, wie oben in mein Beispiel aufgeführt, was auch dann die geschilderten Konsequenzen nach sich zog. Irgendwann fand dann ein Umdenken statt, wodurch ich dem ganzen aufgeschlossener entgegen sah.
Aber jeder Mensch ist nunmal anders, reagiert anders, verhält sich anders, weswegen eine andere Situation entstehen kann,
als man es sich zuvor gedacht hat.
Nicht immer ganz einfach das ganze, aber dafür sind wir ja hier bei Bk.net, um bei sowas zu helfen

lg El Nino
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Alt 01.12.2011, 16:05   #7
Tuckerzoertchen
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AW: Das Schweigen in der Beziehung

Hey Tomek,

oft kommt es darauf an, wie man etwas formuliert; gerade, wenn man Kritik anbringen will. Ich kenne nicht viele Menschen, die erfreut darauf reagieren, wenn man Kritik an ihrem Verhalten übt.

Formulierungshilfen gibt es einige...

Beispielsweise sollte man nicht unbedingt in einer romantischen Situation ein Gespräch beginnen, in dem man das Verhalten seines Partners kritisiert.

Auch ein lächelnd vorgetragenes "Duuhuuu Schaahaatz, wieso willst Du eigentlich so selten Sex?" ist ein absolutes NoGo.
Besser ein Gespräch einleiten mit "Maus, mir liegt da etwas auf der Seele, ich weiß aber nicht so recht, wie ich es ausdrücken soll." und dann aus der ICH-Person heraus formulieren, wie Du Dich fühlst und was Du Dir wünschst. Formulierungen wie "NIE machst Du..." oder "IMMER willst Du..." völlig aus dem Sprachgebrauch verbannen. Das kommt einer Schuldzuweisung gleich und zwar einer alleinigen (nur EINER muß was ändern) und lässt keinen Platz für Kompromisse (BEIDE bewegen sich). Darauf reagiert kaum ein Mensch mit Offenheit.

Also besser "Weißt Du, ich bin so schnell angeturnt von Dir und finde Dich so sexy, dass ich einfach oft nicht anders kann, als immer wieder zu versuchen, Dich in Stimmung zu bringen. Aber manchmal fühle ich mich zurückgewiesen und ich habe den Eindruck, das kommt in letzter Zeit häufiger vor. Deshalb traue ich mich manchmal gar nicht, Dir zu zeigen, dass ich Lust auf Dich habe, weil ich mich echt ungewollt und unsexy finde, wenn ich Dich nicht animieren kann. Kommt mir das nur so vor? Gibt es irgendetwas, was ich anders machen soll? Vermisst Du was? Wenn ich wüsste, wieso ich in letzter Zeit so wenig Erfolg habe, fiele es mir vielleicht leichter, das zu verstehen und dann würde ich mich nicht so schlecht fühlen."

Nur mal als Beispiel für eine Samthandschuh-Formulierung, wenn man schon oft versucht hat, ein bestimmtes Thema zur Sprache zu bringen und der Partner schon genervt ist. Beschreiben, wie man sich selbst fühlt und signalisieren, dass man auch bereit ist, das eigene Verhalten zu überdenken und die Ursache für das Problem nicht zuallererst beim Partner sucht.

Wenn man so soft formuliert kein konstruktives Gespräch einleiten kann (bitte mehrmals, nicht nur einmal versuchen; manchmal braucht es etwas Zeit, um gesprächsbereit zu sein), dann hilft manchmal auch die sprichwörtliche Faust, die man auf den Tisch haut.
Beispiel: "Ich möchte nicht den Rest meines Lebens so wenig Sex haben wie derzeit. Was können wir ändern?"

Zeigt der Partner sich auch dann nicht gesprächsbereit (wie gesagt, nach mehreren soften Gesprächseinleitungen), ist es ihm wohl nicht wichtig, wie Du Dich fühlst. Ob das eine gute Beziehungsgrundlage ist, muss dann jeder für sich selbst entscheiden.
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"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe." - René Descartes
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Alt 01.12.2011, 17:03   #8
El Nino
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AW: Das Schweigen in der Beziehung

Danke Tuckerzoertchen, so ein Beispiel hat bislang gefehlt und weist auch darauf hin, das zuviele nach dem ersten Versuch aufgeben und solange darauf warten, das der Partner auf uns zu kommt und die Problematik anspricht. Doch statt eines konstruktiven Gespräches, sind es eher Schuldzuweisungen die zum tragen kommen.
Bespiel: Sie: Schatz mir ist schon lange aufgefallen, das dir etwas zu schaffen macht. Woran liegt das? Wollen wir nicht einmal darüber reden?
Statt diese Chance zu nutzen, sieht es oftmals so aus...
Er: Ich hab doch ständig (bei einer vergebenen Chance wohl gemerkt) versucht mit dir darüber zu reden, aber du hörst mir ja nicht zu bzw. widmest dich ja lieber anderen Sachen!

Statt auf den Partner einzugehen, puscht man sich selber hoch, nur um sich in Szene zu setzen bzw. seine Fehler/Schwächen nicht zu offenbaren. Leider wollen aber auch viele Leute einfach nicht über ihre Gedanken sprechen im Sinne von "Das braucht die/der doch nicht zu wissen".

lg El Nino
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Alt 03.12.2011, 18:20   #9
Tomek
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AW: mit dem Schweigen aufhören

Hallo Leute,
danke für eure Meinung zum Thema Schweigen,
danke Tuckerzoertchen, es wäre schön, wenn ich es so könnte
wie du es beschreibst. Aber…es ist nicht zu spät fürs Umdenken.
…und was Schweigen angeht
(hoffentlich mache ich hier nichts falsch):

Es gefällt mir wenn du schweigst, als wärst du in der Ferne, und du hörst mich von weitem doch meine Stimme berührt dich nicht.
Es scheint, als ob die Augen fort geflogen wären
und es scheint, als ob ein Kuss deinen Mund verschließt.

Vor allen Dingen, erfüllt von meiner Seele
kommst du zum Vorschein aus den Dingen, erfüllt von meinem Wesen.
Wie ein Schmetterling aus einem Traum, erscheinst du meiner Seele
und du erscheinst wie ein Wort der Melancholie.

Es gefällt mir wenn du schweigst, als wärst du weit entfernt.
Wie du dich beklagst, als wärst du ein Schmetterling der murrt.
Und es scheint, als ob die Augen fort geflogen wären
und meine Stimme dich nicht erreicht.
Lass mich schweigen mit deiner Stille.

Lass mich mit dir sprechen, mit deiner Stille auch,
klar wie eine Lampe, einfach wie ein Ring.
Du bist wie die Nacht, schweigsam und sternenklar.
Deine Stille ist von einem Stern, so entfernt und einfach.

Es gefällt mir wenn du schweigst, als wärst du nun fort.
Entfernt und schmerzlich, als wärst du verstorben.
Ein weiteres Wort, ein Lächeln genügt.
Und ich bin glücklich, glücklich, dass es nicht wahr ist.

...ist nicht von mir, aber schön; Gruß Tomek
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Alt 03.12.2011, 19:47   #10
Tuckerzoertchen
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AW: Das Schweigen in der Beziehung

Umdenken kann man jederzeit, man muß nur bereit sein

Der Text, den Du zitierst hast, solltest Du mit einer Quellenangabe versehen. Nicht, dass Du uns hier den Guttenberg machst

Das Schweigen, das in diesem Text beschrieben wird, interpretiere ich als angenehmes, einvernehmliches Schweigen. Das gibt es auch und ich empfinde es sogar als Zeichen besonderer Vertrautheit.
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