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Alt 12.04.2007, 23:53   #1
Arki
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Die Geschichte einer 2 1/2 jährigen Beziehung...

Hi,
also ich will mir hier einfach nur irgendwie meinen Frust von der Seele schreiben, obwohl sowas sonst eigentlich gar nicht meine Art ist. Naja egal, wer es schafft den ganzen Text fertig zu lesen, Respekt
Freue mich aber über jeden Kommentar/Ratschlag

Also..

Teil 1
Ich habe meine Freundin durch Zufall in einer Kneipe/Bar in NRW kennen gelernt, da ich mich dort an diesem Wochenende aufhielt (ich selbst komme aus Baden Württemberg, gut 500 Km von ihrem Wohnort entfernt). Irgendwie fühlten wir uns sofort gegenseitig stark angezogen und hatten einen schönen Abend mit jeder Menge Spaß. Wir tauschten daraufhin auch Handy- und ICQ-Nummern, und wie es dann so sein sollte, chatteten wir die nächsten Wochen was das Zeug hielt und lernten uns so auf diesem Wege näher kennen. Wir verstanden uns einfach super gut und hatten auch viele Gemeinsamkeiten, v.a. in Bezug darauf wie wir über die Welt und das Leben dachten.
Sie war eine Schulabgängerin (mittlere Reife) und war auf der (verzweifelten) Suche nach einer Ausbildungsstelle (sie hatte zu dem Zeitpunkt schon 1 Jahr gesucht, aber nichts gefunden). Folglich lebte sie auch noch bei ihrer Mutter zuhause. Ich selbst hatte gerade mein Studium begonnen, und hatte ein eigenens kleines 15 qm² Appartment.
Einen Monat später hatten wir uns dann auch wieder in NRW für einen Abend getroffen (da ich dort wieder war) und es war einfach wunderschön, und wir küssten uns auch. Daraufhin entwickelte sich dann alles von alleine: Wir führten eine glückliche Fernbeziehung und besuchten uns relativ regelmäßig gegenseitig. Viele Leute versuchten uns einzureden, dass das alles eh keinen Sinn hat usw., aber wir ließen uns nicht beirren, denn wir hatten ja uns, und wir wussten, dass wir das schaffen würden. Knapp ein dreiviertel Jahr später war sie nochmal für eine ganze Woche bei mir ganz zuhause zu Besuch und wir verlebten eine traumhafte Woche im Spätsommer. Daraufhin war für sie klar, dass sie auf jeden Fall noch in diesem Jahr zu mir ziehen wollte, da sie - angeblich - zuhause eh nicht viel hatte was sie dort hielt. Ich war anfangs eher etwas skeptisch, da ich wusste dass das alles andere als leicht werden würde, schließlich war das eine komplett neue Umgebung für sie (Großstadt => ländliche Umgebung), sie kannte hier niemanden außer mir, und sie hatte ja wie gesagt keine Arbeit/Ausbildung, und ich wäre dann ja v.a. tagsüber die meiste Zeit weg gewesen. Zudem kam noch, dass ich ja nur besagtes 15 qm² Appartment hatte. Aber nun ja, sie redete auf mich ein und ich freute mich natürlich auch dass ich sie dann viel öfters sehen kann, und so war ich dann auch sofort einverstanden. Wir wollten ja sowieso früher oder später zusammen ziehen, also warum auch nicht jetzt sofort.
Im Oktober war es dann soweit - nach knapp 1 jähriger Fernbeziehung - zogen wir zusammen. Am Anfang war es natürlich schön, aber dies sollte sich bald ändern. Ich musste mein Praxissemester ableisten; dazu musste ich jeden Tag morgens früh 2 Stunden mit dem Bus zu meinem Arbeitsort und abends wieder 2 Stunden zurück fahren. D.h. meine Freundin war den ganzen Tag über alleine und hatte nicht wirklich viel zu tun. So verfiel sie dann auch nach und nach in tiefe Depressionen. Der (in diesem Jahr besonders harte und für sie total ungewohnte) Winter tat sein übriges dazu. Das war auch für mich keine leichte Zeit, ich ging morgens weg, kam abends total kaputt nach hause, und musste dann die Launen meiner Freundin ertragen. Es sah sehr nach dem Ende unserer Beziehung aus; sie selbst meinte ständig was ich denn überhaupt noch mit ihr will, aber ich dachte mir, dass wir das irgendwie überstehen werden, schließlich soll man auch in schlechten Zeiten füreinander da sein. Natürlich hatten wir einige Gespräche geführt usw... und sie ging sogar zeitweise auch zur Psychaterin, aber es half alles nichts.
Naja es spitzte sich immer mehr zu, bis eines Tages der Punkt da war, wo ich ernsthaft darüber nachdachte die Beziehung zu beenden. Doch genau das war der Punkt, an dem sie merkte, dass sich etwas ändern musste bzw. dass sie so nicht weiter machen konnte. Wir blieben also weiterhin zusammen, und tatsächlich, sie bekam ihre Depressionen - sehr langsam - in den Griff. Einige Zeit später bekam sie auch endlich Arbeit mit Aussicht auf Ausbildung. Es schien wieder aufwärts zu gehen und so beschlossen wir, da wir ja jetzt auch endlich etwas mehr Geld hatten (bis dahin hatte ich fast alles bezahlt) in eine
richtige, größere Wohnung umzuziehen. Gerade als wir den neuen Mietvertrag unterschrieben, und den alten gekündigt hatten, verlor sie allerdings ihre Arbeit; leider durch eigenes Verschulden: Sie hatte dort einfach ziemliche scheisse gebaut. Das war ein erneuter Rückschlag, da wir uns die neue Wohnung unmöglich ohne ihre Arbeit leisten konnten. Sie fand allerdings recht schnell eine neue Arbeits/Ausbildungsstelle, sogar direkt hier im Ort. Dort gefiel es ihr auch besser. Wir zogen also in die neue Wohnung um, und es ging uns dann doch wieder recht gut.
Leider war die Depressionsphase auch an mir nicht spurlos vorbeigezogen. Ich liebte sie zwar immer noch sehr stark, aber es war einfach anders als früher. Das führte dazu dass ich langsam aber sicher meine Gefühle nicht mehr so ausdrücken konnte wie früher (zudem war ich sowieso nie ein richtig großer Gefühlsmensch). Erschwerend kam hinzu, dass meine Freundin eine überaus
eifersüchtige Frau war und auch mit sich selbst und ihrem Körper alles andere als zufrieden war. Anfangs versuchte ich es noch durch gutes Zureden, aber irgendwann resignierte ich und blockte fast jedes mal bei dem üblichen Eifersuchtsthema ab. Gerade in dieser Zeit nahm ihre Eifersucht und ihr Misstrauen immmer mehr und mehr zu. Sie wusste ja selbst nicht mal wieso, da sie absolut keinen Grund dazu hatte. Das ist eigentlich auch der einzige richtig große Fehler den ich mir selbst vorwerfe: Ich habe einfach nur noch abgeblockt und resigniert, anstatt etwas zu tun, was auch immer es hätte sein mögen. Vielleicht wäre es auch besser gewesen schon an dieser Stelle einen Schlussstrich zu ziehen, oder vielleicht sogar noch früher in der Depressionsphase. Damals wäre es einfacher gewesen.
Trotz allem ging es uns so schlecht auch wieder nicht. Aber es sollte nicht leichter werden: Ein Problem bestand darin, dass wir ja zusammen in dieser Wohnung lebten; allerdings war es eine Wohnung des Studentenwohnheims (über das Studentenwerk laufend), und somit waren dort auch nur Studenten wohnberechtigt. D.h. meine Freundin lebte sozusagen "illegal" bei mir in der Wohnung. Das war soweit erst mal kein Problem, schließlich kümmert sich ja eigentlich niemand darum. Allerdings bezog ich bis dahin Bafög, und das lief auch über das Studentenwerk. Da ich meine genauen Wohnverhältnisse (sprich Anzahl Mitbewohnuer usw...) da auch angeben hätte müssen, und dieses auch überprüft worden wäre, konnte ich kein Bafög mehr beantragen. D.h. wir wären in ziemliche Geldprobleme geraten; wir hatten ja ohnehin schon immer wenig Geld. Ich habe mir dann einen Nebenjob besorgt, wo ich von zuhause aus Programmieren konnte, was eigentlich ganz okay war. Aber das führte halt leider auch dazu, dass ich eben nur noch sehr wenig Zeit hatte, da ich tagsüber studieren musste, und dann abends bzw. am Wochenende in meiner Freizeit dem Nebenjob nachgehen musste.
Natürlich tat das unserer ohnehin schon angespannten Beziehung nicht gerade sonderlich gut. Aber was sollte man machen...irgendwoher musste ja das Geld kommen, und das sah sie natürlich auch ein. Ausserdem wäre das sowieso nur für ein halbes jahr gewesen, da ich danach wieder ein Praxissemester hätte ableisten müssen (und somit auch wieder normal Geld verdient hätte). Naja die Zeit verging dann weiter, und wir lebten halt im Prinzip so neben her, ohne wirklich groß was zu unternehmen (ging ja auch nicht wirklich).
Während ich arbeitete, ging sie abends öfters mit Freundinnen und Kollegen weg, was ich auch total in Ordnung und auch irgendwo schön fand, da sie ja so auch Freunde usw gefunden hatte. Allerdings machte sie mir auch öfters Vorwürfe, so in der Art, dass ich ständig vorm Computer hocke und mir das besser gefällt als mit ihr wegzugehen. Naja ich kann mir definitv eine Menge
interessanterer Dinge vorstellen als Samstag abends vorm PC zu hocken, aber egal. Sie fühlte sich halt irgendwo vernachlässigt, was ich auch verstehen konnte, aber was sollte ich machen?! Schließlich tat ich das alles für uns, und auch für sie, damit sie eine schöne Zeit haben konnte (mit dem Sparen hatte sie es nicht so ).
In dieser Zeit hatten wir einige heftige Streits, aber wir vertrugen uns doch immer wieder, schließlich liebten wir uns ja. Allerdings hatte mein "Vertrauen" zu ihr zu diesem Zeitpunkt auch schon einige Risse, da sie mich doch immer und immer wieder bei vielen eher alltäglichen (aber auch manchen ernsteren Dingen) belogen hatte, bzw. mir Dinge versprochen hatte, die sie nie einhielt (das ging natürlich schon länger so, aber ich realisierte das irgendwie erst mehr und mehr zu diesem Zeitpunkt). Dummerweise war meine "Reaktion" darauf, dass ich mich einfach immer mehr und mehr verschloss und meine Gefühle immer kälter wurden. Der Höhepunkt war dann, dass sie ein paar Wochen vor Karneval mit einem Typen heftigst geflirtet hatte und ihn auch geküsst hatte. Allerdings in betrunkenem Zustand. Natürlich konnte ich deswegen nicht Schluss machen. Man wirft eine längere Beziehung ja nicht einfach wegen sowas fort. Und es tat ihr ja auch unendlich leid, was ich ihr auch glaubte. Auch wenn mein Vertrauen allgemein in sie angeknackst war, so vertraute ich ihr in dieser Hinsicht doch voll und ganz. Schließlich sagte sie auch immer wieder selbst wie wichtig ihr Treue usw doch ist. Nichts deso Trotz war das doch ein ziemlicher Schlag ins Gesicht für mich: Ich sitze zuhause und arbeite, während sie mit einem anderen Typen "rummacht", und ausgerechnet sie, die sie doch immer so eifersüchtig ist.
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Alt 12.04.2007, 23:54   #2
Arki
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AW: Die Geschichte einer 2 1/2 jährigen Beziehung...

Teil 2

Kurze Zeit später war es dann so weit: Sie meinte, dass sie Abstand von mir und Zeit für sich bräuchte und machte somit kurzerhand Schluss. Das traf mich dann doch verdammt hart (viel härter als ich jemals dachte). Ich war nicht nur traurig, sondern auch verdammt sauer. Schließlich war ich während ihrer schweren Depressionsphase auch bei ihr geblieben, hatte ihr schon so viele Dinge verziehen, und jetzt wo ich eine etwas "schwerere" Zeit durchmachte, in der ich eben nur am arbeiten war, wollte sie mich verlassen. Sie kam zwischenzeitlich bei einer Freundin unter. Die Trennung dauerte allerdings nur ganze 2 Tage, dann stand sie wieder bei mir vor der Tür, sich entschuldigend für die Dummheit die sie begangen hatte. Angeblich
hatten v.a. andere Außenstehende/Freunde ihr eingeredet mit mir Schluss zu machen, weil sie ja nicht glücklich war. Naja, das war jetzt egal, ich war heilfroh und überglücklich dass wir wieder zusammen waren, denn auch ich hatte sie schmerzlich vermisst.
Die Freude sollte allerdings nicht lange dauern, es ging halt langsam doch wieder alles in seinen "gewohnten" Trott über. Ich musste immer noch arbeiten, und sie begann mir wieder Vorwürfe zu machen, und machte ihrerseits wieder Versprechen die sie nicht einhielt. So kam es dann nicht mal 2 Monate später wieder zur Trennung, zwar wieder von ihr ausgehend, aber diesmal war ich schon darauf vorbereitet. Ich hatte selbst überlegt, ob ich diesen Schritt nicht selbst tun sollte, aber irgendwie dachte ich mal wieder, dass es vielleicht doch noch wird.
Diesmal schien es endgültig aus zu sein. Ich wollte sie noch bis Ende des Monats bei mir wohnen lassen, bis sie eine neue Bleibe gefunden hatte. Allerdings war sie total am Ende und hatte ihr ganzes Geld verprasst, wovon ich gar nichts wusste bis dahin. Teils aus Mitleid, teils aber natürlich auch aus Liebe, tröstete ich sie und versuchte sie aufzuheitern. Nun ja daraufhin fühlten wir uns wieder irgendwie zueinander angezogen, aber diesmal ging es nicht so einfach. Wir sprachen uns 2 Tage später richtig aus und versuchten aus der Vergangenheit zu lernen. Dieses Gespräch war richtig gut, und ich konnte wieder richtig Vertrauen zu ihr fassen, und ich merkte auch, dass sie mich wieder "richtig" liebte. Die folgende Woche war richtig schön, und es sah wirklich so aus, als ob doch noch was aus uns werden könnte.
Aber das richtig "harte" Zeug kommt erst jetzt...
Am Ende der Woche waren wir mit einer Arbeitskollegin und Bekannten von ihr was trinken. Irgendwie verplapperte sich ihre Kollegin, in dem sie irgendwas von einem Typen, aus einem nahegelegenen Ort faselte, den meine Freundin kannte. Meine Freundin verstand es geschickt dies irgendwie zu umspielen, aber da war mit einem Schlag alles wieder irgendwie zunichte gemacht. Ich ließ mir allerdings nichts anmerken, da ich schon ahnte, dass das zu nichts führen würde. Tags darauf tat ich dann etwas, worauf ich nicht wirklich stolz bin, was ich im Endeffekt aber auch nicht wirklich schlimm finde, schließlich tat meine Freundin genau dieses mehr als 2 Jahre lang: Ich schnüffelte ihr in ihrem ICQ und ihrer ICQ-History nach.... Dass sie mit mehreren Typen dort aufs heftigste geflirtet hatte und sich mit denen auch treffen wollte, verletzte mich zwar, aber das wäre nicht weiter tragisch gewesen. Dass sie mich bei ihren Freunden als einen total beschissenen Freund darstellte, der eh an allem schuld war, konnte ich ihr auch noch verzeihen. Jeder sieht die Dinge halt aus seiner Sichtweise, mache ich hier mit diesem Beitrag im Prinzip ja nicht anders, auch wenn ich von mir behaupten würde, dass ich die Dinge so darstelle wie sie sich tatsächlich zugetragen haben. Leider musste ich aber auch lesen, dass sie mich betrogen hatte als wir noch zusammen waren. Da brach eine Welt für mich zusammen. Sie, die sie doch immer wieder beteuerte wie treu sie doch ist. Sie, die felsenfest behauptetete, dass falls sie mich doch mal betrügen würde mir das sofort beichten würde. Und sie, die sie doch immer so eifersüchtig war...
Es kam allerdings noch "härter". Bei einem guten Freund von ihr (den ich auch sehr flüchtig kannte), behauptete sie, dass ich es irgendwie herausbekommen hätte, dass sie mich betrogen hat, und sie daraufhin brutalst geschlagen und in die Rippen getreten hätte. Dabei hatte ich es ja eben erst herausgefunden, und sie wusste auch ganz genau, dass ich sie nie schlagen würde. Das verletzte mich fast noch mehr als die Tatsache, dass sie mich betrogen hatte. Ich konnte das erst gar nicht glauben, und musste es erst meherere Male lesen. Aber es stimmte. Das hätte ich ihr nie im Leben zugetraut. Zum Glück sah ich sie an jenem Tag erst am Abend wieder und hatte mich in der Zwischenzeit wieder etwas beruhigt. Trotzdem knallte ich ihr das natürlich alles knallhart ins Gesicht und sie wusste auch sofort Bescheid. Was dann folgte war eine nicht enden wollende Tränenorgie ihrerseits mit endlosen Liebesbekundungen und dass es ihr ja leid tut, usw... Natürlich konnte ich ihr an diesem Abend nicht verzeihen; ich hatte sie aber auch nicht herausgeworfen oder so, sondern wollte sie noch bis Ende des Monates bei mir wohnen lassen. Die Beziehung fortzuführen war für mich undenkbar zu diesem Zeitpunkt, da ich ihr einfach nicht mehr glauben bzw. vertrauen konnte, obwohl ich sie immer noch liebte. Naja nach ca 2 Tagen kam ich dann auch wieder runter, und bot ihr von mir selbst aus an, dass sie noch bis Ende August bei mir wohnen kann, da dann auch genau ihr 1. Lehrjahr endet. Da war sie natürlich überglücklich; und sowieso wollte sie ja um mich kämpfen und mir zeigen, dass sie doch die richtige Frau für mich ist. Ausserdem wollte sie mir v.a. auch zeigen, dass sie endlich aus ihren Fehlern gelernt hat und mich nicht mehr so anlügen will.
Naja wie es so kommen sollte, näherten wir uns dann kurze Zeit später doch wieder etwas an, allerdings immer noch mit Abstand, und ich sagte auch zu ihr, dass ich die Beziehung nicht aufgeben will, aber ich einfach auch Zeit brauche. D.h. z.B. dass Küssen,Kuscheln usw. okay ist, aber Sex im Moment nicht. Das verstand sie auch voll, und war sehr glücklich darüber.
Tja und dann ca 3 Tage später, wollte sie nach der Arbeit mit einem Kollegen was "rauchen" gehen. Das mit dem nix passieren wird, das wusste ich. War mir aber trotzdem nicht so recht, da sie die beiden Abende davor schon mit einer Kollegin alleine weg war(angeblich), und ich auch mal Zeit mit ihr verbringen wollte. Ich wollte es ihr aber auch nicht verbieten. Was mich dann aber wunderte, dass sie sich extra umzog (was sie sonst eigentlich nie gemacht hat), angeblich weil sie gestunken hat. Da fühlte ich mich schon nicht gut. Um Elf Uhr war sie dann immer noch nicht zuhause und ich fühlte mich immer beschissener. Wie es das Schicksal so wollte, hatte ich aber noch die Nummer von ihrem Arbeitskollegen in meinem Handy (weil sie den mal von meinem aus angerufen hat), und ich dachte jetzt ruf ich mal bei ihm an um zu schauen ob das auch wirklich stimmt. Ihr Arbeitskollege war in einer Kneipe am Fussball schauen und war total verwirrt. Sie war natürlich nicht bei ihm. Danach hab ich dann sofort auf ihrem Handy angerufen. Dort war alles total still. An ihrer Stimme merkte ich schon, dass sie total überrascht und unsicher wegen meinem Anruf war. Ich fragte sie extra mehrere Male ob sie noch bei ihrem Arbeitskollegen ist: Natürlich war sie das, und sie wollte gleich heimkommen.
Alleine schon an ihrer stammelnden Stimme merkte ich, dass es gelogen war. Ich sagte ihr dann, dass ich genau weiß, dass sie nicht bei ihrem Arbeitskollegen ist. Woher ich das denn wisse, stammelte sie jetzt selbst total fertig. Daraufhin hab ich ihr nur noch entgegenet, dass sie ein verlogenes dreckiges Miststück ist, und da wo sie jetzt ist auch bleiben soll und nicht wieder kommen soll.
Ich weiß nicht bei wem sie war und ob sie mich wieder betrogen hat, aber das will ich eigentlich auch gar nicht wissen. Ich bin einfach so fertig, dass sie mich schon wieder so dreckig belogen hat. Der Schmerz sitzt so tief.
Am nächsten Tag ist sie dann kurz vorbeigekommen um ihre notwendigsten Sachen zu holen. Geredet haben wir eigentlich nichts. Ich habe sie nur finster angeschaut, was ihr wohl auch weh tat. Sie wollte sich noch eine Decke von mir leihen, was ich ihr aber verneinte. Dadurch fühlte ich mich aber auch nicht besser, eher schlechter. Aber ich kann und will ihr einfach nichts
von mir geben oder leihen. Ich bin fertig mit ihr...(naja nicht wirklich )
Sie packte ihre wichtigsten Sachen in ihren großen Wanderrucksack und ging dann. Ich sah ihr aus dem Fenster nach wie sie Straße hinabging. Das tat furchtbar weh: Ich liebte und liebe sie noch immer, aber gleichzeitig "hasse" ich sie auch irgendwo. Dass wir nicht mehr zusammen kommen können ist mir klar, aber genau das tut so weh, da ich ja mein Leben mit ihr verbringen wollte. Ich denke fast jede Minute an sie und frage mich was sie wohl gerade macht: Geht es ihr genauso wie mir, geht es ihr noch schlimmer, oder geht es ihr vielleicht sogar ganz gut und sie hat Spaß mit Freunden, oder ist sie sogar evtl. mit einem anderen zusammen und f***t gerade mit ihm...
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Alt 13.04.2007, 08:48   #3
Fire and Ice
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AW: Die Geschichte einer 2 1/2 jährigen Beziehung...

Hallo Arki,
erst mal wow , für diese lange Geschichte aus deinem Leben.
Ich weiß es tut weh und du nagst noch an all dem, aber je mehr du an sie denkst und je mehr du dich in solche Gedanken , wie du sie jetzt hast reinsteigerst , desto schlimmer wird es für dich .
Du musst abschließen mit ihr und deiner Beziehung zu ihr und es wäre das beste , du würdest sie aus deinem Leben verbannen ...keine Bilder mehr , sich ablenken ..usw.
Es ist klar , das das nicht geht so einfach , aber über kurz oder lang wäre es das beste für dich. Aber erst mal ist es normal , das du Abschied nimmst von dieser langen Beziehung und auch trauerst und deine Wut zu läßt.
Sie hat dein Vertrauen maßlos mißbraucht , dich immer schön für sie mitarbeiten und Geld ranschaffen lassen und als Dankeschön nicht mal Geduld und Verständniss für dich gehabt in dieser schwierigen Zeit.
Ganz ehrlich , sie ist deine Liebe nicht wert und ich denke du weißt das auch , nur du fühlst noch anders , denn DU hast wirklich geliebt.
Mach dich frei , genieße erstmal , das dieser ewige Streß jetzt ein Ende hat und besinn dich darauf , was dir gut tut , sammele neue Kraft.
Und um Himmels Willen werd bloß nicht wieder schwach bei ihr , wenn sie wieder vor dir steht ( denn meiner Meinung nach wird sie wieder angeheult kommen), sage ihr sie soll gehen und sie hat keinen Platz mehr in deinem Leben , denn ändern wird sie sich vorläufig nicht , so wie es scheint.
Ich hoffe du bist bald drüber weg , aber bei 2,5 Jahren beziehung wird es wohl ab und an noch weh tun ...
aber du schaffst das!
LG Fire and Ice
__________________
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Alt 13.04.2007, 11:19   #4
Jasi1988
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Unglücklich AW: Die Geschichte einer 2 1/2 jährigen Beziehung...

Hi Arki,
ich kann dich voll verstehen,es muss schlimm sein für dich,ich hab auch erst vor einer Woche eine fast 2Jahre lange Beziehung beendet und da hats auch so ähnliche Sachen gegeben,zwar nicht ganz so krass wie bei euch,aber für mich war es schrecklich.Naja und es ist natürlich nicht leicht,überhaupt wenn man schon zusammen gewohnt hat,viel durchgemacht hat und auch viel für die Zukunft geplant hat,aber das Leben muss weiter gehen.
Wie ein Sprichwort sagt: "Es werden einem nur die Hindernisse in den Weg gelegt die man auch überwältigen kan"
Kopf hoch.
Mein herzliches Beileid für dich,ich fühle mir dir mit.
LG Jasmin
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Alt 13.04.2007, 17:13   #5
Arki
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AW: Die Geschichte einer 2 1/2 jährigen Beziehung...

Hallo ihr beiden,
also erst mal vielen Dank für eure Antworten. Hat mich gefreut.

@Fire and Ice:
Im Prinzip sprichst du das aus, so wie ich fühle. Ich denke auch, dass es das beste ist sie aus meinem Leben zu verbannen. Das habe ich z.T. auch schon gemacht, da ich schon so gut wie alles von ihr weggeschmissen habe. 3-4 Dinge wollte und kann ich aber doch nicht wegschmeissen. Ich weiß nicht warum, aber es geht einfach nicht anders.
Wut ist ein gutes Mittel, so verfliegt die Trauer, aber leider hält das nicht die ganze Zeit an. Ich weiß ja eigentlich auch, dass sie im Grunde kein schlechter Mensch ist, und ich denke schon, dass sie mich auch geliebt und nicht ausgenutzt hat. Wobei ich mir da aber trotzdem nicht so wirklich sicher bin. Nach dem was sie sagt, und so wie ich es eigentlich als gefühlt habe, hat sie mich nicht ausgenutzt, wenn ich mir dann aber wiederrum ihre Taten anschaue, dann weiß ich ganz ehrlich gar nicht was ich denken soll

Ich persönlich glaube nicht, dass sie nochmal angeheult kommt. So wie sie gewirkt hat, als sie ihre Sachen abgeholt hat, war ihr wohl bewusst dass jetzt endgültig Schluss ist. Sie hat sogar einen eher gleichgültigen und kühlen Eindruck gemacht. Kann natürlich auch nur "gespielt" sein, ist letztendlich aber sowieso egal... Ich hab das bestimmt auch schon hundet mal im Kopf durchgespielt was wäre wenn sie nochmal kommen würde (obwohl das wohl eh nicht passieren wird), aber ich könnte so jetzt nicht nochmal eine Beziehung mit ihr eingehen, dafür müsste sie ein komplett neuer Mensch werden, und das würde eh nicht passieren.
Aber das ist ja das dumme... wenn ich hier z.B. runter ins Dorf gehe, dann schaue ich mich jedes mal um, ob sie nicht zufällig irgendwo die Straße langläuft. Wenn ich sie nicht sehe bin ich irgendwo "enttäuscht", aber ich weiß auch ganz genau, dass wenn ich sie sehen würde, mein Schmerz noch größer wird. Wie du schon sagtest, Abstand und Nichtsehen ist das beste, aber das ist nicht so einfach

@Jasi1988:
Das tut mir sehr leid für dich. Kann dir jetzt natürlich nachempfinden
Das Sprichwort ist nicht schlecht (kannte ich gar nicht). Hat mich irgendwie aufgemuntert. Dann wirst du es ja auf jeden Fall auch schaffen
Willst du erzählen was bei euch war?
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Alt 17.04.2007, 09:03   #6
Jasi1988
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AW: Die Geschichte einer 2 1/2 jährigen Beziehung...

Hi,
Naja da Sprichwort kannte ich schon, aber ich hab das wieder vergessen und vor kurzen hat es jemand zu mir gesagt
Wenns dich wirklich Interessiert erzähl ich meine Geschicht natürlich:
Also Angefangen war’s natürlich sehr schön, wir waren glücklich, haben geschaut das wir uns oft genug sehen, nach zwei Monaten hab i schon täglich bei ihm geschlafen, dann waren nach und nach mehr Sachen von mir bei ihm. Irgendwie hab ich schon bei ihm gewohnt, war zwar noch nicht bei ihm gemeldet aber egal, ich hab meine Freunde vernachlässigt das ich ihn oft genug sehen konnte, naja und hab leider alle Freunde verloren, das war hart für mich, aber auch meine Familie hab ich für ihm aufgegeben. Ich war für ihn da als es ihm schlecht ging in der Arbeit, weil sein Chef so ein Arsch zu ihm war, er war täglich frustriert, wollte nicht in die Arbeit… Es machte ihm so fertig das er sehr oft krank wurde. Ich hab täglich mit ihm geredet, aufgemuntert, gut zu geredet, in den Arm genommen… Nach ner Zeit wurde er gekündigt, da der Chef nicht genug Arbeit mehr hatte, weil er aber in 3Monaten in denn Zivildienst musste und ihn da keine Firma mehr aufnahm, war er 3Monate arbeitslos, hatte fast kein Geld(wo ich aber dazu noch sagen muss das er mit Geld nicht umgehen kann und wir bei seinen Eltern wohnten) obwohl er ein bisschen mit seinen Opa in den Wald ging Bäume umschneiden und sich da ein bisschen Geld dazu verdiente, aber wenn’s nichts zu arbeiten gab oder ein schlechtes Wetter war hatte er nichts zu tun und wusste nicht was er machen sollte, das machte ihm ein bisschen depressiv. Er lebte aber eigentlich sehr viel von meinen Geld, als er noch in der alten Firma war, in der Arbeitslosigkeit und im Zivildienst…. Er hatte Angst vom Zivildienst, weil er nicht wusste was auf ihm zukam, auch da hab ich gut auf ihm eingeredet, das wir das schon GEMEINSAM schaffen. Ich hab ihm am ersten Tag dort hin begleitet und da hat er gleich nette Leute kennen gelernt, hat sich mit denen prima unterhalten und ich war froh und wusste das es ihm jetzt leichter fällt… Er hatte unregelmäßige Arbeitszeiten kam sehr oft erst um 20.30Uhr heim da hab ich schon für ihm gekocht, er hat gegessen und dann geschlafen, also hatten wir keine Zeit füreinander und wenn dann sprach er immer nu von IHM, wie es IHM ging, was ER den ganzen Tag machte und so weiter. Da das fort gehen mit ihm auch keinen spaß machte weil er so eifersüchtig war und einfach zu angespannt dazu, ging ich immer dann fort wenn er am Wochenende Nachtdienst hatte, was ihm natürlich nicht passte, aber ich machte es trotzdem, den ich hatte alles vernachlässigt nur für ihm, ging selten fort und darum nutze ich die Zeit um wieder mehr Kontakt zu Freunden auf zu bauen. Naja in unserer ganzen Beziehung war er nie für mich da, als ich Freunde und Familie verlor und es mir sehr schlecht ging, aber auch wegen meiner Kindheit ging es mir schlecht, ich hatte nie jemand zum reden, keiner der mir zeigte das er mich lieb hat. Ich hatte das meinen Freund natürlich gesagt, ihm gebeten mich öfter in den Arm zu nehmen, mit mir zu reden, aber leider machte er das nur ein paar Tage. Naja nach dem Zivildienst hatte er auch immer was besseres zu tun als Zeit mit mir allein oder überhaupt Zeit mit mir zu verbringen. Das verletzte mich alles sehr, aber nicht nur das, in der Beziehung hat er mit oft wegen Kleinigkeiten angelogen, dadurch war mein Vertrauen zu ihm zerstört, ich glaubte ihm kein Wort mehr. Du wirst dich fragen warum ich da überhaupt so lange mit ihm zusammen war, naja es gab auch hin und wieder schöne Momente und hatte mit der Hoffnung gelebt nach der Arbeitslosigkeit wird alles gut, nach dem Zivildienst wird alles gut, wir haben uns sogar eine gemeinsame Wohnung gesucht und gefunden, er ist zwar im Haushalt sehr fleißig, hilft wirklich sehr mit, das fand ich toll, aber was bringt mit das wenn ich unglücklich bin???
Naja ich hab’s so lang ausgehalten, bis ich keine Nerven mehr für alles hatte, bis er mich täglich so wütend machte das ich platzen können hätte, da wusste ich das es keinen Sinn mehr hat und hab Schluss gemacht, hab ihm aber auch oft genug gesagt, wenn er sich nicht ändert das ich Schluss mache und das er es sicher erst ernst nehmen wird wenn alles zu spät ist, Hey ich kannte ihm besser als er sich selbst, gab er auch zu. Und jetzt wo Schluss ist und wir aber noch immer gemeinsam in der Wohnung wohnen, macht ihm das sehr fertig, er weint jeden Tag, wollte sich letzten Mittwoch umbringen, schluckte viele Tabletten und trank Bier dazu, aber es hat Gott sei dank nicht hin gehauen. Wir haben darüber geredet wie es weiter gehen soll, er will sich die Wohnung behalten, ich aber auch, aber da ich weiß das er soundso nicht auszieht, weil er sich noch Hoffnungen macht das wir zusammen kommen, such ich mir eine. Es macht mich so fertig. Ich halt’s einfach nicht mehr aus, jetzt hat er sich zwar ein bisschen geändert, aber ich kann einfach nicht’s mehr mit ihm Anfangen, ich wurde zu sehr von ihm enttäuscht, verletzt… mein Herz sagt einfach nein. Hab ich ihm gesagt, aber er akzeptiert es nicht, lebt täglich mit der Hoffnung das ich zu ihm zurück komme… Natürlich tut er mir leid, aber ich kann mir nichts mehr mit ihm anfangen. Ich hab verlernt mich zu freuen, etwas schön zu finden, bin nicht mehr so fröhlich, hab kein vertrauen mehr zu Männern und das muss ich mir alles erst wieder aufbaun…
Danke fürs durchlesen
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Alt 17.04.2007, 10:26   #7
Arki
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AW: Die Geschichte einer 2 1/2 jährigen Beziehung...

Hi,

also ich glaube es ist sehr gut für dich, dass ihr euch getrennt habt, auch wenn sich das natürlich scheisse anhört
Für mich hört sich das so an, als hätte er etwas in seiner Kindheit verpasst, nämlich dass sich nicht alles nur um ihn dreht bzw. er SEINE Probleme auch mal versuchen sollte alleine anzupacken und sich nicht im Selbstmitleid versinken zu lassen, und das dann irgendwo an dir auszulassen bzw. keine Rücksicht auf deine Gefühle und Bedürfnisse zu nehmen. Du hast sehr viel für ihn aufgegeben, aber er hat irgendwie nur auf sich geschaut. Das mit dem Umbringen ist ja auch irgendwie typisch... Meiner Meinung nach hat er das getan um Aufmerksamkeit von dir zu bekommen bzw. dass er dir leid tut. Und ich glaube nicht, dass er sich wirklich umgebracht hätte, denn dazu gehört doch ein ganzes Stückchen mehr. Warum ich das sage? Ich habe das auch schon miterlebt. Dein Ex-Freund erinnert mich stark an meinen Vater, der hat meiner Mutter bei der Scheidung auch angedroht, dass er in den Wald geht und sich umbringen will. Da waren ähnliche Dinge dabei...Ok, er ist mittlerweile tot, allerdings nicht weil er sich selbst umgebracht hat. Er hat sich eher selbst zugrunde gerichtet. Vielleicht lernt dein Ex-Freund ja aus der Geschichte und fängt an umzudenken. Bei meinem Vater war das leider nie der Fall, aber dein Ex-Freund ist ja doch noch jünger.

Zitat:
Zitat von Jasi1988 Beitrag anzeigen
Hi,
Du wirst dich fragen warum ich da überhaupt so lange mit ihm zusammen war, naja es gab auch hin und wieder schöne Momente und hatte mit der Hoffnung gelebt nach der Arbeitslosigkeit wird alles gut, nach dem Zivildienst wird alles gut...
Nein, das frage ich mich eigentlich nicht. Ging mir ja leider auch nicht anders. Wenn ich jetzt im Nachhinein drüber nach denke, denke ich mir nur, wie ich so dumm sein konnte... Wobei ich trotzdem ganz ehrlich nicht wüsste was dann tatsächlich passieren würde, wenn meine Freundin mal wieder vor mir stehen würde...
Bei dir scheint es ja zum Glück anders zu sein
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Alt 18.04.2007, 07:37   #8
Jasi1988
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AW: Die Geschichte einer 2 1/2 jährigen Beziehung...

Hi,
Naja ich finde es auch gut das wir uns getrennt haben, seit dem geht es mir schon besser, ich fühl mich ein bisschen freier, so ganz frei werd ich mich erst fühlen können wenn ich auch unserer gemeinsamen Wohnung ausgezogen bin
Man könnte ja meinen er müsste es gelernt haben das sich nicht alles um ihn dreht, denn er hat noch 4Geschwister und er ist der Älteste. Aber als ich seine Familie kennen lernte, hat keiner von ihnen ´bitte´ gesagt wenn sie was wollten, nahmen sich was sie wollten und aber ich lernte seinen jüngeren Schwestern BITTE zu sagen und ordentlich zu fragen wenn sie was wollten… Das sie nie den selben Fehler machen wie ihr großer Bruder, der eigentlich ihr Vorbild war, aber jetzt bin ich ihr Vorbild. Ich hab ihn immer gesagt: „DU stehst bei dir auf erster Stelle dann kommen erst die anderen.“ Das wollte er nie wahr haben, hat sich’s anders eingeredet, er hat sich viel eingeredet und alles selbst geglaubt. Ja auch meine Meinung ist es das er das mit dem versuchten Selbstmord nur gespielt war, ich war ja nicht zu Hause als er das angeblich machte, ein Freund von ihn hatte ihn Besucht und auf dem Tisch waren viele leere Tabletten schachteln und leere Bierflaschen, aber als ich heim kam ging es ihm gut, man merkt ihm gar nichts an. Mein Verdacht ist das er alles weggeleert und weg geworfen hat und auf den Tisch gestellt hat, das es nur so aussieht und er Aufmerksamkeit bekommt… Muss schwer gewesen sein für deine Mutter. Mein Beileid wegen deinen Vater, war sicher eine sehr schwere Zeit für dich und deine Mutter. Er hat schon viel gelernt, er hat sich bei Familie, Freunde und Bekannte für alles Entschuldigt das er so blöd war zu ihnen und so und kann endlich wieder mal mit seiner Mutter reden ohne zu streiten, das hat mich sehr gefreut, aber kein Grund das ich zu ihn zurück komme.
Ja hab ich mir auch gedacht, warum ich so lang mit ihm zusammen war und so… „Liebe macht blind“…
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