Hi
ich bin seit märz 2009 mit meinem ersten freund zusammen.
anfangs war es total schön und ich war vor jedem treffen immer
total aufgeregt mit schmetterlinger im bauch und so..verliebt halt^^
es lief alles prima und wir kamen uns immer näher, lernten uns immer besser kennen. er ging auch ins selbe schulgebäude, deshalb haben wir uns im sommer manchmal vor der schule am morgen am sportplatz getroffen und haben dort geschmust usw. es war einfach wie im traum. dann kamen die sommerferien, in denen ich sehr oft zu ihm gekommen bin, sein geb. an dem ich das wunderschönste 1. mal erleben durfte, dass es gibt.
tja...aber wär da nicht seine allein stehende junge mutter, die seit längerem schon eine fernbeziehung mit einem mann aus wien führt.
ich fragte meinen freund mal, ob sie denn nicht irgendwann mal umziehen möchte wegen ihrem freund in wien. er meinte schon, aber sagte dass er sicherlich nicht umziehen wolle und lieber hier in einem heim bleiben würde, als von hier wegzugehen.
i-wie konnte ich das nicht so ganz glauben, aber dann hieß es, er hört mit der schule auf und zieht mit seiner mutter im september nach wien und fängt dort eine lehre an. schock!
die ersten paar monate die er in wien war lebte er in einem lehrlingsheim, da in der alten wohnung von dem freund seiner mutter wenig platz war. zu der zeit hatten sie auch noch die wohnung hier und am WE kam ich immer noch zu ihm.
aber seit dezember ist die wohnung abgegeben und sie wohnen nun offiziel in wien in einer anderen wohnung.
all das umziehen hin und her machte mich schon seit september richtig fertig. ich dachte nie, dass es so schlimm wird, aber nun weiß ich wies ist. es ist schmerzhaft in der alten umgebung wo sie "früher" wohnten vorbei zugehen und die wohnung ganz leer zu sehen. ich verbinde einfach so viel schöne dinge mit der zeit unserer ersten 5 monate beziehung. es waren sicherlich die schönsten monate meines lebens bisher.
aber jetzt hab ich nur noch die erinnerungen und es wird nie wieder so wie es einmal war. denn ich kann niewieder in die schöne alte wohnung mit ihm und ich kann dort niewieder von dort mit ihm weggehen einkaufen oderso. all das belastet mich sehr, weil ich einfach die schönsten erinnerungen damit verbinde
seit er umgezogen ist hab ich mich stark verändert. bin sehr ruhig und unsicher geworden. außerdem hänge ich sehr an ihm. jeder abschied (auch wenn es nur für eine oder 2 wochen ist) endet mit tränen und ich fühle mich sobald er wieder weg ist einsam und verlassen. ich wollte nie eine fernbeziehung führen, doch jetzt gibt es keine andere möglichkeit. und der gedanke daran lässt mich total verzweifeln! immer seh ich die verliebten pärchen, ach,...die können sich doch so gut wie jeden tag sehen, aber ich kann meinen freund nur an WEs sehen. dann muss auch alles so gut wie geplant sein, was man macht, was ich eig nicht so mag. meistens wollen wir dann doch den ganzen tag im bett liegen und die zeit zum kuscheln nutzen.
ich habe nicht wirklich gute freunde. ich hatte vor den ferien noch eine beste freundin, aber wir lebten uns i-wie auseinander, da wir uns beide ziemlich verändert haben. nun steh ich da: ich habe nur noch meine familie und meinen lebenswichtigen freund. aber das kann auf dauer nicht gut gehn, das weiß ich und ich will auch was dran ändern.
jedesmal wenn er wieder fort ist weine ich stundenlang und bin total traurig, unmotiviert und reagiere auf alles ein bisschen gereizt, will einfach nur meine ruhe und nichts tun.
natürlich habe ich neben schule und ihm auch noch hobbies. nämlich klavier spielen (was mir aus meinen schlechten stimmungen teilweise hilft) singen, musik hören, snowboarden usw.
aber es lenkt mich nichts von ihm ab. ich finde nicht, dass ich keine eigenes leben mehr habe. ich habe mein eigenes leben, denn ich habe meine hobbies und dinge die ich gerne tue, genauso wie er.
aber es fehlt mir einfach was. er.
alles in der schule erinnert mich i-wie an ihn. "da sind wir mal gestanden und haben uns geküsst" "da hab ich ihn das erste mal gesehn" "da haben wir zum ersten mal miteinandern gesprochen" usw...
ich bin eigentlich sehr offen und fröhlich (so wirke ich zumindest auf andere, was ich so höre) aber in wirklichkeit will ich damit nur von meiner verzweiflung ablenken, glaube ich. natürlich gibt es trotzdem tage wo ich total glücklich und lustig drauf bin. eigentlich finde ich jeden tag besonders und schön, aber langsam wird es mir zu eintönig.
ich möchte mit mir ganz von vorne anfangen. ich möchte wieder offener auf leute zugehen und dadurch freundschaften gewinnen.
ich möchte auch mal fortgehen und einfach nur spaß haben. einfach wieder so sein können wie ich wirklich bin.
in letzter zeit wird mir der frühling auch sehr wichtig. momentan ist es bei uns in österreich noch wie im tiefsten winter -.-, aber ich hoffe dass der schnee bis mitte märz weg ist und endlich die ersten blumen blühen. ich verbinde mit frühling die tollsten gefühle und erinnerungen. einfach weil die beziehung mit ihm erst so richtig da angefangen hat und ... sich von da an mein leben total geändert hat. natürlich zum positiven. fürhling bedeutet für mich sowas wie neubeginn. ich freue mich wieder mit ihm an den selben stellen picknicken zukönnen wir früher usw.
zusammenfassung: ich denke langsam, dass ich von meinem freund abhängig bin. seit er umgezogen ist fühle ich mich einsam und allein. ich will immer bei ihm sein. alle 2 tage telefoniern wir ein bisschen und schreiben uns mails. aber das alles reicht nicht.
ich bin mit der situation einfach nicht zufrieden und bin zu tode verzweifelt...womöglich endet das alles noch in einer depression, wenn nicht bald der frühling (mein erlöser) kommt.
naja die zusammenfassung sagt nicht wirklich alles aus was ich
meine, aber die, die meinen roman hier gelesen haben, werden mich wohl verstehen oder vll selbst mal solche erfahrungen gemacht haben.
an alle dies wirklicg gelesen haben bedanke ich mich sehr und würde mich freuen, wenn ihr mir i-wie tipps geben könnt oder einfach nur euren senf dazugebt.
ganz liebe grüße,
dreamed