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01.02.2012, 14:45
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#11
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Neuer Benutzer
BK-Mitglied
Registriert seit: 24.01.2012
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AW: Habe das Gefühl, ich komme nicht einen Schritt weiter...
Diese Antwort, verstehe ich zu 100%!
Ich möchte damit nur sagen, dass man doch nicht von 0-100, alles hintersichlässt und sich einbildet, sagen zu können:" Eigentlich, was es ein Arschloch, der alles falsch gemacht hat!"
Ich möchte keinen ewigen Dank abstauben, ganz und gar nicht! Ich würde mir nur wünschen, dass objektiv und durch Fakten "abgewägt" wird, ob ich es in ihren Augen noch wert bin, einen Neuanfangzustarten! Das mache ich ja nun auch! Auch wenn ich sie abgöttisch Liebe, muss ich veruschen objektiv zu bleiben und ich denke nur so geht`s!
Und tut mir leid, ich kann mir doch Tage/-Wochen/-und Monate lang einreden, dass 2 und 2, 5 ergibt aber es ist nun mal nicht die Wahrheit! Und die Wahrheit, holt einen immer wieder ein, davon bin ich überzeugt! Man kann doch nicht immer die Augen verschließen und seinen Mund zu allem halten...
War eben ein einziges Mal auf ihrem Fb-Profil, da hat sie ein Bild mit einem Spruch gepostet, der mich auch wieder schmunzeln lässt, denn das ist absolut nicht SIE. Und zwar:" Ich schaffe mir meine eigene Realität und gehe darin spazieren." Was ein Quatsch, oder nicht?
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01.02.2012, 15:12
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#12
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moderatrix
BK-Team
Registriert seit: 26.02.2011
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AW: Habe das Gefühl, ich komme nicht einen Schritt weiter...
Was sie wo wie postet ist doch völlig egal, sie steht momentan neben sich da muss nicht immer alles authentisch sein. Sie muss erst mal zurückfinden zu sich selbst. Was die Wahrheit betrifft wirst du noch lernen müssen, dass es keine endgültige Wahrheit gibt. Ein jeder empfindet sie subjektiv, und daher gibt es keine 100 % Wahrheit, wie du die Farbe Rot siehst und wie ich sie sehe, kann völlig unterschiedlich sein, beide haben wir unsere Definition dafür obwohl wir uns beide über die selbe Farbe unterhalten. Da liegt die Krux im subjektiven Empfinden es gibt keine objektive Betrachtungsweise dafür.
Und natürlich denkt man nicht von heut auf morgen: was ein Arsch, aber man gewinnt Abstand. Man kann „objektiver“ einschätzen was passiert ist als am Tag der Trennung. Natürlich spreche ich meinen Ex nicht ab dass er mich glücklich gemacht hat, dass es Zeiten gab in denen ich dachte er ist das Beste was mir passieren konnte. Die Gefühle waren real und da, sie haben ihre Daseinsberechtigung auch wenn sie offenbar auf der Illusion eines Partners gegründet waren der er niemals war. Aber es hat nun mal zum Ende geführt und das aus einem bestimmten Grund, und auch da waren Gefühle, negative, unangenehme im Spiel die mich schlussendlich davon überzeugten, dass er mich nicht mehr liebt, nicht mehr schätzt und das ist der Moment in dem man eben eine Beziehung aufgibt.
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Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
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01.02.2012, 15:20
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#13
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Puckerzuppe
BK-Team
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AW: Habe das Gefühl, ich komme nicht einen Schritt weiter...
Mal ein Beispiel, wie sehr die Wahrnehmung auseinander gehen kann: Eine jahrelang sehr gute Freundin von mir ist sehr in der Gemeinde engagiert, gibt Kommunionsunterricht, begleitet die Sternsinger bei Wind und Wetter, geht regelmäßig in die Kirche und ist auch im Kirchenbeirat. Sie hat den Mann, mit dem sie ihr erstes Mal hatte, geheiratet, hat mittlerweile drei Kinder und arbeitet in einem sozialen Beruf. Eigentlich eine gute Christin sollte man meinen.
Nun, genau diese Frau hat mich um ein paar hundert Euro betrogen, besitzt immer noch Bücher meines vor zweieinhalb Jahren verstorbenen Lebensgefährten und rückt diese selbst auf mehrfache Nachfrage nicht raus, obwohl sie genau weiß, wieviel sie mir bedeuten. Sie behauptet nach wie vor, ich hätte noch ein Buch ihrer Tochter (hab ich nicht) und deswegen würde sie die Bücher meines Verlobten noch behalten.
Die Frau ist fast 43, der Geldbetrug hat vor dreieinhalb Jahren stattgefunden. Das Ganze ist sogar vor Gericht gelandet, während mein Partner im Sterben lag.
Gehört nicht zum Christentum auch so etwas wie Anstand und Ethik? Ich bin wahrlich keine gute Christin, aber ich weiß so sicher wie das Amen in der Kirche, dass, egal, was zwischen uns war, ich ihr sofort und ohne Aufforderung alles zurückgeben würde (sofern ich was hätte), was ihrem Mann gehörte, wenn er versterben würde. Das gehört sich einfach so. Vor allem für einen religiösen Menschen.
Finde ich.
Findet sie ganz offensichtlich nicht.
So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein und so unterschiedlich sind sie in jedem zwischenmenschlichen Bereich, ob Freundschaft, Beziehung oder Arbeitsverhältnis.
Wenn Du etwas gibst oder etwas für jemanden tust, dann mach es gerne oder vereinbare sofort eine Gegenleistung dafür. Ob die jemals kommt, ist fraglich. Das hängt von der Wahrnehmung des anderen ab. Aber wenn Du keine Gegenleistung vereinbart hast, dann erwarte auch keine. Auch wenn Du es anständig oder gerecht empfindest und selbst so handeln würdest.
That's life...
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"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe." - René Descartes
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