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AW: Mutter verstorben alles läuft jetzt schief
Hallo!
Zuerst mal mein Beileid. Ich glaube es ist schwer, wenn man in dem Alter die Mutter verliert, noch dazu nach einer Krankheit. Aber jetzt muss man an die Verbliebenen denken, die darunter leiden.
Ich weiß nicht wie das in Deutschland ist, aber bei uns in Österreich rauchen alle ab 16. Nicht wenige nehmen Drogen, und ehrlich gesagt kann ich die "kleine" verstehen. Sie kommt nicht über den Schmerz hinweg, und glaubt, sich mit den Drogen etwas besseres vorgaukeln zu können.
Aber zuerst muss sie an die Drogen herankommen.
Vielleicht hilft es etwas, sie abzulenken und ihr zu zeigen, dass das Leben weitergeht und trotzdem noch schön sein kann. So etwas kann vorkommen, und da die Mutter krank war, war es sicher schon vorherzusehen? Das mildert den Verlust sicher nicht. Aber man muss ja psychisch damit fertig werden.
Ich weiß nicht, was ich einem erzählen würde, dessen Mutter gerade gestorben ist, aber ich würde auf jeden Fall versuchen, ihn nicht noch mit anderen Dingen zu belasten, sonst gerät er vollends außer sich und bricht zusammen. Also positive Ablenkung, etwas, das das Leben in seiner schönen Seite zeigt, würde meiner Meinung nach am besten sein. Auf jeden Fall sind Drogen oder Rauchen, Trinken keine Lösung, sie spielen einem nur vor, dass das Problem aus der Welt geschafft ist.
Andererseits könnte es auch helfen, sich ein oder zweimal anzutrinken, um es zu verarbeiten, die Sache ist nur, dass sie dann nachher nicht süchtig bleibt, sondern es vergisst.
LG
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