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Off-Topic & Weltgeschehen Alles rund um unseren blauen Planeten und was auf ihm passiert, kannst du hier posten. Quatsch und tratsch mit anderen Usern.

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Alt 14.03.2011, 08:26   #1
Cat.Alano
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Neuer Job, ungutes Gefühl

Hallo,

ich habe etwas, was mich bedrückt. Zur Zeit mache ich einen Kurs für Abteilungsleiter.
Im Rahmen dieses Kurses muss ich heute ein Praktikum anfangen, in dem ich nach dem Seminar übernommen werde.

Meine aktuelle Haupttätigkeit bei einem anderen Unternehmen werde ich dann beenden, da ich es in der Firma zu Konflikten kam.

Nachdem ich mich aber nun in dem neuen Unternehmen vorgestellt habe(wo ich heute mein Praktikum anfange), liegt meine Laune auf dem Tiefpunkt.

Schon im Vorstellungsgespräch versuchte der Chef mit klar zu machen, dass ich mich unterzuordnen habe und er das absolute Sagen hat. Er ist sehr unfreundlich und sucht gerne Nach Fehlern.

Ich konnte noch nie Gut mit Chefs, weshalb ich auch gerade diesen Kurs mache, um selbst irgendwann Chef zu werden.

Nur habe ich nun die Befürchtung, dass es dort ebenso zu Konflikten kommen wird. Und wenn ich dort die Sache abbrechen sollte, werde ich auch diesen Kurs und meine aktuelle Stelle verlieren.

Der weitere Rattenschwanz würde so aussehen, dass ich voraussichtlich arbeitslos werde.

Nun hatte ich schon früher einige Male meine Tätigkeiten beendet, weil ich Konflikte mit den Vorgesetzten hatte. Also werde ich auch bei dem Arbeitsamt Probleme kriegen.

Nun habe ich ein sehr ungutes Gefühl, heute nachmittag meine Schicht anzutreten. Eigentlich will ich gar nicht. Aber ich muss.

Helfen könnt ihr mir zwar auch nicht dabei, aber ich muss das mal loswerden. Ich finde es inzwischen zu Kotzen, als Angestellter oder Substitut zu arbeiten.
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Alt 14.03.2011, 08:30   #2
de facto
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AW: Neuer Job, ungutes Gefühl

Zitat:
Helfen könnt ihr mir zwar auch nicht dabei
Schade dass du es so siehst, sonst würd ich's ja man versuchen
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Alt 15.03.2011, 11:28   #3
Tuckerzoertchen
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AW: Neuer Job, ungutes Gefühl

Ich kann verstehen, dass Dich das bedrückt. Ein Job nimmt nunmal fast die Hälfte unserer wachen Zeit ein und hat entsprechend auch großen Einfluss auf das Wohlbefinden.

Mir ging es vor einem guten halben Jahr ebenfalls ganz mies in meiner Arbeitsstelle, einfach weil ich nichts zu tun hatte und chronisch unterfordert war. Das hat sich Gott sei Dank geändert, aber auch nur, weil ich Eigeninitiative ergriffen habe.

Aber mal zu Dir und Deiner Situation:
So wie wir Dich hier kennen gelernt haben, fällt es Dir schwer, Dich in bestehende Gemeinschaftsstrukturen einzufügen und Regeln zu akzeptieren, deren Sinn Du aus Deinem Standpunkt nicht verstehen kannst. Du machst auf mich persönlich den Eindruck, Dich erhaben und überlegen zu fühlen, als hieltest Du alle anderen erstmal per se für dumm. Du schreibst auch immer wieder, dass Du Dich aus purer Überzeugung so verhältst.
Wenn das für Dein reales Leben ebenso gilt, wirst Du das wahrscheinlich durch Körperhaltung, Mimik und Tonfall auch ausdrücken und mehr oder weniger absichtlich (ich nehme an, bei Dir eher mehr) nach außen transportieren.

Und nun stösst Du arroganter Jungspund auf ein langjähriges und erfahrenes Alphatier, der auf den ersten Blick bereits erkennt, dass da ein Halbstarker glaubt, an seinem Sessel kratzen zu können. Was macht der? Richtig, er schiesst mit Kanonen auf Spatzen und zeigt Dir Deinen Platz in der Rangordnung. Und der ist weit hinter ihm.

Dass Du durch Dein Auftreten nicht Chefs bester Freund wirst, konntest Du Dir mit Sicherheit schon ausmalen. Mit einem so deutlichen Schuss vor den Bug hast Du aber wahrscheinlich nicht gerechnet. Ist auch nicht sonderlich professionell von Deinem Chef, das muß ich auch mal sagen.

Willst Du einen Ratschlag? Wahrscheinlich nicht, vor allem sicher nicht ausgerechnet von mir. Kriegst ihn aber trotzdem

Wenn Du eine wirklich gute Führungspersönlichkeit werden möchtest, solltest Du sämtliche Hierarchiestufen kennen und Dich auch in allen zurecht finden können. Nach Höherem zu streben, ist nichts Schlechtes, aber Mitarbeiter zu motivieren (und das ist Prio 1 in der Personalführung, egal in welcher Branche) fällt einem ungleich schwerer, wenn man sich in deren Position nicht hineinversetzen kann. Das hast Du jetzt an Deinem Boss gesehen. Motiviert hat er Dich doch mal grade gar nicht, oder?

Lerne Diplomatie, versuch Dich mal in Empathie und (oh ja) auch ein wenig in Demut. Das hat nichts mit devoter Arschkriecherei zu tun, sondern einfach mit der Erkenntnis, dass man nicht allwissend ist, dass viele Wege nach Rom führen und nicht nur der, den man persönlich für den besten hält, dass man nur ein kleines Rädchen im Getriebe und für den Fortbestand der Menschheit als Individuum völlig unerheblich ist. Sei doch erstmal bereit, neues zu lernen, andere Standpunkte einzunehmen und andere Schwerpunkte zu setzen, BEVOR Du wie ein Gockel auftrittst, der davon überzeugt ist, jeden Hahnenkampf zu gewinnen.

Einfach mal Kritik annehmen, sacken lassen und dann darüber nachdenken, wo die olle TZ vielleicht Recht hat.
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Alt 16.03.2011, 07:06   #4
de facto
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AW: Neuer Job, ungutes Gefühl

Ich find's gut das TZ zuerst auf deinen Post reagiert hat.
Ich hab dir zwar erstmal geantwortet war aber immer noch am überlegen, ob ich es auf deine typische Methode oder doch er auf dem diplomatischen Weg probiere.
Nun alles in allem kann ich TZ nur Recht geben, vielleicht geh ich hier und da noch mal auf Einzelheiten ein. Fangen wir doch gleich mit deinem letzten Satz an

Zitat:
Helfen könnt ihr mir zwar auch nicht dabei
Warum sagst du so was? So einen Satz bringt man doch nur aus 2 möglichen Gründen
A: man ist zu tiefst verzweifelt oder
B: man denkt sich besser zu sein als die anderen, da kommt ja eh nix produktives dabei heraus
Nun du scheinst mir nicht der Typ zu sein, der auf seinem Fenstersims kurz vorm Absprung steht und nur noch an der letzten Cola nippt bevor er Ade sagt, also kann nur B zutreffen. Auch auf mich wirkst du, zumindest in diesem Forum, meist überheblich. Du lässt selten andere Blickwinkel außer den Eigenen zu und sollten dir doch zu viele entgegenreden, verlierst du dich in Beleidigungen.

Zitat:
Meine aktuelle Haupttätigkeit bei einem anderen Unternehmen werde ich dann beenden, da ich es in der Firma zu Konflikten kam.
Warum wohl, meinst du, ist das so? Ich schätze durchaus deine Eigenschaft, erstmal kontrovers gegen die Allgemeinheit zu schießen, das ist an sich eine erfrischende Eigenschaft die definitiv dafür sorgt die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Nur sollte man vorher überlegen, wann und inwiefern das angebracht ist und produktiv zum Nutzen aller beitragen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass du es mit diesem Charakterzug einmal zu oft übertrieben hast an deinem momentanen Arbeitsplatz und daher zwangsläufig Konflikte entstanden sind.

Zitat:
Nun hatte ich schon früher einige Male meine Tätigkeiten beendet, weil ich Konflikte mit den Vorgesetzten hatte
Sicherlich ist auch dieser Punkt den du gleich zweimal erwähnst darauf zurückzuführen, und auf noch etwas was mir gleich an dir aufgefallen ist. Du bist ein Wadenbeisser , bitte nicht böse nehmen erstmal weiterlesen. Du musst immer das letzte Wort haben und selbst wenn es ein Rüffel von oben gibt, legst du an anderer Stelle nach. Bestes Beispiel letztens im Post „Vorspiel“ als martin sich einschalten musste und du eingelenkt hast um dich in einem anderen Post doch zu behaupten. Mir ist das deshalb aufgefallen weil ich da ähnlich geartet bin, ich kenne das von mir: nicht nachgeben zu wollen und immer wie so ein kleiner Terrier den Leuten in die Haxen beißen zu wollen.
Was mich zum Ende zu folgender Vermutung und dem Verhalten deines neuen Vorgesetzten führt:
Vielleicht hat er, so wie ich, genau erkannt was für ein Typ Mensch du bist einfach weil er Ähnlichkeiten, selbe Charakterzüge gewittert hat. Wenn ich auch mal ne Affentheorie ins Feld führen darf, was macht wohl der Silberrücken wenn er sich bedroht sieht alles klar?!
Alles in allem und unter Berücksichtigung der genannten Punkte, hast du sicherlich ein Stück weit deinen Beitrag dazu geleistet, dass du es an deinen Arbeitsplätzen nicht immer leicht hattest. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es mit TZ Ratschlägen klappen kann. Du mußt sicherlich etwas an dir arbeiten, auch öfter mal runterschlucken wenn dein Chef dir wieder bräsig kommt aber du hast doch auch einen großen Anreiz, oder? Wer will schon arbeitslos sein, geschweige denn sich ob diesen Zustands auch noch rechtfertigen müssen?
Bis dann de facto
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Geändert von de facto (19.03.2011 um 06:02 Uhr)
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Alt 19.03.2011, 08:18   #5
Cat.Alano
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AW: Neuer Job, ungutes Gefühl

Hallo,

danke für eure Antworten und Kritiken.

Ich habe mir eure Posts durchgelesen und stimme mit einigen Punkten überein.

Erstmal kurz erzählt, wie die Woche ablief:

Ich bekam probeweise eine Abteilung "an die Hand", die aus zwei Angestellten und zwei Azubis bestand.
Zunächst einmal bekam ich durch Hörensagen mit, dass sie nicht sehr begeistert waren, einen recht jungen "Substitutsanwärter" wie mich zuhaben.
Da ich selber neu bin und auf die Hilfe meiner Abteilung angewiesen bin, nahm man mich als Abteilungsleiter natürlich nicht ernst. Vollkommen verständlich für mich.

Doch nach ein paar Unterhaltungen kamen wir miteinander sehr gut klar und alles lief perfekt, da ich mich nun nicht als der große Chef aufgespielt habe.

Nur mit meinem eigenen Chef und einer anderen Abteilungsleiterin gab es die ersten Konflikte. Und da muss ich dieser Anmerkung von TZ....

Zitat:
So wie wir Dich hier kennen gelernt haben, fällt es Dir schwer, Dich in bestehende Gemeinschaftsstrukturen einzufügen und Regeln zu akzeptieren, deren Sinn Du aus Deinem Standpunkt nicht verstehen kannst.
....recht geben.

Der Grund aber den du genannt hast...

Zitat:
Du machst auf mich persönlich den Eindruck, Dich erhaben und überlegen zu fühlen, als hieltest Du alle anderen erstmal per se für dumm.
ist so nicht richtig.

Viele der Verhaltensweisen der Mitarbeiter und Chefs dienen dazu, den Untergeben/kollegen zu gängeln, sich selbst aufzuspielen und zu provozieren(Grenzen ausloten)

Ich erzähle ein Beispiel für einen Konflikt:

Mein Chef sagte mir, wir könnten unsere Pause frei einteilen. Zum Rauchen sollten wir vor die Tür des Geschäftes gehen.
Ich fragte, ob es denn kein Problem sei, mit der Arbeitskleidung vor der Tür zurauchen. Seine Antwort war nein.

Also tat ich es so.

Sofort lief mir eine weitere Abteilungsleiterin hinterher und schnauzte mich an: ich sollte nicht vor der Tür rauchen und wenn überhaupt, dann nur in meiner regelmäßigen Pause.

Ich merkte an, dass der Chef mir die Erlaubnis gab und ich gerade meine Pause machte. In freundlichen Ton.

Da suchte sie erneut nach einem weiteren Fehler: ich sollte meine Abteilung nicht unangemeldet allein lassen.
Doch ich habe mich abgemeldet.

Als sie nichts mehr zum Pöbeln fand, verschwand sie in den Laden und murmelte wütend vor sich her.

Ich ging darauf hin zu dieser Dame und fragte sie, ob sie nun die "neue Chefin" wäre. Sie sagte nein.
Also forderte ich sie auf, nie wieder so mit mir zu sprechen.

Sie lief daraufhin zum Chef und petzte. Ich schilderte meine Ansicht auch und der Chef konnte nichts gegen mich machen.

Allerdings herrschte dann Spannung und seitdem, sucht der Chef nach Fehlern, die nicht existieren.

Da hab ich wieder den Salat, von dem ich rede.

Die einzige Möglichkeit, diese Konfliktsituation zu vermeiden, wäre gewesen, der unrechtmäßigen Aufforderung meiner "Kollegin", folge zuleisten.

Dazu bin ich nicht bereit.

Zitat:
Vielleicht hat er, so wie ich, genau erkannt was für ein Typ Mensch du bist einfach weil er Ähnlichkeiten, selbe Charakterzüge gewittert hat. Wenn ich auch mal ne Affentheorie ins Feld führen darf, was macht wohl der Silberrücken wenn er sich bedroht sieht alles klar?!
So sehe ich es auch.

Nur verstehe ich nicht ganz, warum ich selbst in der Lage bin, einen lockeren Umgang mit meinen eigenen Unterstellten zu pflegen und meine Chefs eben halt nicht.

Diese ganzen unlogischen Methoden ihre "Vorherrschaft" zusichern sind albern. Und so erklärt es sich für mich auch von selbst, warum so viele Kollegen mit langen Gesichtern zur Arbeit kommen und selbst gereizt reagieren.

Nur muss ich auch wirklich zugeben, dass ich mit meiner Einstellung wahrscheinlich nie Zukunft als Angestellter in einer Firma haben werde und es mir selbst schwer mache.

Mal sehen, was sich weiterhin ergibt.
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Alt 19.03.2011, 08:41   #6
de facto
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AW: Neuer Job, ungutes Gefühl

Danke für die kurze Schilderung deiner Woche, hätte mich nämlich gleich als nächstes interessiert. Was deinen kurzen Konflikt mit der Abteilungsleiterin anbelangt, natürlich da du der Neue bist schauen sie alle argwöhnisch auf dein Verhalten. Wichtig ist das du keine Angriffsfläche bietest, und zumindest noch nicht soviel rumdiskutierst. Ich weiß das ist schwer, noch dazu wenn man wie du in dem Moment das Gefühl hat, ungerecht behandelt zu werden. Aber solange du "dort noch nichts vorzuweisen" hast, wiegen solche Vorfälle schwerer auf.

Zitat:
Viele der Verhaltensweisen der Mitarbeiter und Chefs dienen dazu, den Untergeben/Kollegen zu gängeln, sich selbst aufzuspielen und zu provozieren(Grenzen ausloten)
Es ist normal das Mitarbeiter und Untergebene auf Stressresistenz geprüft werden. Wenn es denn tatsächlich zu sehr in die Richtung "Gängeln" geht, halte dich gekonnt daraus. Pflege du in deinem Team einen korrekten und auf Respekt basierenden Umgang.

Zitat:
Allerdings herrschte dann Spannung und seitdem, sucht der Chef nach Fehlern, die nicht existieren
Das bringen einem dann zu viele Widerworte ein. Geh die Sache diplomatisch an, lass dich nicht vorführen und in kindische Neckereien reinziehen. Behalte einen kühlen Kopf, damit dein Chef bemerkt, dass du durchaus in der Lage bist trotz interner Missstände deine Arbeit hervorragend und ohne Verlust der Qualität durchzuziehen. Du wirst dieser Abteilungsleiterin auch irgendwann den Wind aus den Segeln nehmen, wenn du nicht gleich auf alles mit Gegenangriff reagierst. Lass sie "zetern", wenn du ruhig und bestimmt auftrittst, ohne ihr zu nah zu treten, wird sie nachher wie das schreiende Kind im Buddelkasten aussehen, dem man ein Förmchen weggenommen hat.

Zitat:
Nur verstehe ich nicht ganz, warum ich selbst in der Lage bin, einen lockeren Umgang mit meinen eigenen Unterstellten zu pflegen und meine Chefs eben halt nicht.
Diese ganzen unlogischen Methoden ihre "Vorherrschaft" zusichern sind albern. Und so erklärt es sich für mich auch von selbst, warum so viele Kollegen mit langen Gesichtern zur Arbeit kommen und selbst gereizt reagieren.
Dazu kann ich dir leider nur eines sagen, was auch bei mir lange gebraucht hat um es zu begreifen...war jetzt kein so schöner Satz...
Der Chef ist nun einmal der Chef. Ihr seid nicht und werdet niemals auf Augenhöhe sein denn: Er bezahlt deine Frühstücksbrötchen, deinen Anzug, den Sprit in deinem Tank. Du kannst dich jetzt gern auf die Hinterbeine stellen und mir sagen: Aber de facto, dafür tu ich doch auch was. Ich sprech dir das nicht ab und geb dir auch Recht, aber so ist es halt. Er wird immer mehr Recht haben dich zu kritisieren als du ihn und selbst wenn er in deinen Augen menschlich einen geringeren Wert hat, da er so auf die Hackordnung auf Arbeit besteht: Er ist und bleibt dein Vorgesetzter und sorgt dafür das du bezahlt wirst.
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Alt 19.03.2011, 10:41   #7
Cat.Alano
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AW: Neuer Job, ungutes Gefühl

Zitat:
Geh die Sache diplomatisch an, lass dich nicht vorführen und in kindische Neckereien reinziehen.
Ich bleibe auch stets diplomatisch und ruhig, selbst bei solchen Konflikten. Das muss ich auch in meiner Position können.

Auch versuche ich, keine unnötigen langen Diskussionen zuführen.

Zitat:
Lass sie "zetern", wenn du ruhig und bestimmt auftrittst, ohne ihr zu nah zu treten, wird sie nachher wie das schreiende Kind im Buddelkasten aussehen, dem man ein Förmchen weggenommen hat.
Das werde ich versuchen. Das Problem ist nur, dass solche "schreienden Kinder" wirklich giftig werden und einem sogar schaden können.
Damit meine ich z.B. das Petzen beim Chef.

Zitat:
Er ist und bleibt dein Vorgesetzter und sorgt dafür das du bezahlt wirst.
Ja, das ist leider so. Nur befinde ich mich in dem Zwiespalt, ob ich das auf Dauer so ertragen kann, und ob es die paar Kröten wert ist, die ich dann mal bekomme.

Danke für deine Antwort. Aber ich will lieber jetzt gar nicht an die Arbeit denken. Mir gräuelt es schon vor Montag.
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Alt 19.03.2011, 11:10   #8
de facto
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AW: Neuer Job, ungutes Gefühl

Das Petzen beim Chef hast du dir ja nur eingeholt, als du sie dir nochmal gekrallt hast und zu ihr sagtest, sie solle nicht so mit dir reden. Wie gesagt, Wadenbeisser kann ich nach vollziehen aber zukünftig dreimal überlegen wem man jetzt ans Bein pinkelt. Das Chef/ Untergebener Verhältnis wirst du leider überall haben, den Zwiespalt hast du allerdings nicht, wenn ich dich daran erinnern darf, müßtest du dich auch noch vor dem Amt rechtfertigen wenn du diese Stelle jetzt sausen läßt. Such dir in der Zeit die dort verbringen mußt etwas Neues: besseres Team, bessere Dotierung und dann kannst du immer noch sagen: Leck Arsch.
Und jetzt denk nicht weiter drüber nach und genieß dein Wochenende.
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Alt 21.03.2011, 09:35   #9
Cat.Alano
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AW: Neuer Job, ungutes Gefühl

Zitat:
Das Petzen beim Chef hast du dir ja nur eingeholt, als du sie dir nochmal gekrallt hast und zu ihr sagtest, sie solle nicht so mit dir reden. Wie gesagt, Wadenbeisser kann ich nach vollziehen aber zukünftig dreimal überlegen wem man jetzt ans Bein pinkelt.
In der Berufswelt läuft alles so ab, wie in einem Hunderudel, oder einer Affenhorde.
Schlimm ist das.

Ich habe mich krank gemeldet. Nicht ganz zu unrecht, da ich mir tatsächlich eine Erkältung eingefangen habe.
Allerdings habe ich auch kein Bock, kein Nerv auf das Praktikum und meine Arbeit.

Zitat:
Such dir in der Zeit die dort verbringen mußt etwas Neues: besseres
genau das mache ich jetzt. Ich suche mir was Neues und spare noch ein wenig auf meine Selbstständigkeit hin.
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Alt 21.03.2011, 10:04   #10
Tuckerzoertchen
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AW: Neuer Job, ungutes Gefühl

Aber Du darfst eins nicht vergessen: Auch in der Selbständigkeit kannst Du nicht jederzeit einen auf Silberrücken machen.

Denn Du brauchst Kunden. Und da kannst Du durchaus an genauso solche Typen wie Deinen Chef geraten.

Dich also mal ein wenig mit Diplomatie zu befassen, kann Dir nicht schaden Und Deinen Mitmenschen auch nicht
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