|
Schreckliche Angst vor der Zeit nach der Schule...
Hallo zusammen,
seit einiger Zeit bedrückt mich etwas sehr, sehr stark. Aus verschiedenen Gründen kann ich , bzw. will, ich mich damit auch niemandem anvertrauen was die Sache noch viel schlimmer macht für mich.
Ich fange einfach mal an zu erzählen, ich hoffe es wird nicht zu lange und es liest sich noch jemand durch!
Ich bin nun seit ca. 8 Monaten in einer sehr glücklichen Beziehung. Wir verbringen sehr viel Zeit miteinander, machen fast alles gemeinsam und sind auch schon in die Familie des jeweils anderen "integriert".
Zwischendurch stellen wir auch schon so etwas lose gemeinsame Zukunftsplanungen an und sind uns sicher, dass wir auch noch in später Zukunft zusammen sein möchten.
Alles prima also soweit. Naja, nur für mich als Berufspessimist eben nicht - oder doch Realist?
Wir besuchen beide die 12. Klasse eines Gymnasiums und werden nächstes Jahr nach Abschluss des Abiturs studieren gehen.
Und da fangen meine Ängste an. Was , wenn wir derart weit ausseinander studieren, dass man sich nur noch alle 2-3 Wochen sehen kann? Hält soetwas eine Beziehung aus?!
Oder wenn im ausgewählten Studiengang dann auch noch ein Auslandssemester mit eingeplant ist?
Dann geht es auch schon nach dem Studium mit meinen Sorgen weiter... Sie will irgendetwas in Richtung Eventmanagement studieren - ein Beruf in dem man sehr flexibel sein muss. Heisst flexibel dann also ohne mich?
Vielleicht werde ich für diese Ängste ja jetzt von einigen hier belächelt, aber für mich sind sie real und sehr belastend.
Meine Freundin sagt ja auch von sich, dass sie unbedingt später noch mit mir zusammen sein will, eine Familie gründen (mir ist auch klar, dass man soetwas nach 8 Monaten noch nicht fest einplanen kann, aber wenn man so glücklich ist wie wir es sind, wieso nicht darüber nachdenken?) - aber sie plant eben einfach mal so ihr Studium drauf los. Das ist etwas womit ich sehr wenig anfangen kann, zum einen sagt sie, dass sie ihre Zukunft mit mir sieht und zum anderen plant sie mit einem Beruf der, zumindest nach meinem zugegebenermaßen recht kleinen Kentnissstand, nur sehr schwer mit einer Familie kombinierbar ist.Ich für meinen Teil wäre Bereit mein Studienort zumindest so gut es geht auf sie anzupassen und auch würde ich sicherlich keinen Beruf wählen bei dem ich im Vorraus weiss, dass er nicht mit einer Familie kombinierbar ist. Allerdings muss ich dazu sagen, dass sie, wie ich das mitkriege, auch großen Druck von Zuhause hat was das Studium angeht, ich glaube wenn sie größere Zugeständnisse mir zu liebe machen würde würde sie zuhause von ihren Eltern einiges zu hören kriegen...
Geht sie nun blau-äugig an die Sache ran oder bin ich derjenige der ein falsches Bild von der Sache hat und gehe einfach zu pessimistisch die ganze Sache an? Um das realistisch beurteilen zu können fehlt mir im Moment einfach der Abstand zu der ganzen Sache - ich hoffe da könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen und möglicherweise sogar einige Ängste nehmen.
Ich bedanke mich vielmals bei jedem der sich die Zeit genommen hat das hier zu lesen und mir möglicherweise sogar antwortet!
Viele Grüße,
Thomas
|