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09.10.2011, 11:21
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#1
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Benutzer
BK-Mitglied
Registriert seit: 26.11.2008
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unsichere Gefühle
Hallo Ihr...
ich habe schon öfter hier mal geschrieben, dann mal wieder nicht.
Nun nagt wieder etwas an mir, möchte aber erstmal vorne wegnehmen, das ich hier immer tolle Antworten bekommen habe und möchte mich dafür bedanken.
Ich bin wieder glücklich verliebt. Wir sind seid 3 Monaten ein Paar, wir sehen uns ziemlich oft und wenn wir uns nicht sehen, dann sind wir über SMS in Verbindung.
So, nun zu meinem Problem, weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll, ich fühle mich noch etwas unsicher und bin daher noch etwas verkrampft. Das heißt, manchmal weiß ich einfach nicht wie ich mich verhalten soll oder kann und dann verhalte ich mich gar nicht.
Dies tritt meist an den Tagen auf, an denen wir uns nicht sehen...dann macht sich Unsicherheit und Angst in mir breit...ich bin der Sache auch schon auf den Grund gegangen, weil dieses Gefühl mich sehr belastet. Ich wurde in meiner Kindheit emotional sehr vernachläßigt, die Mutter suchtkrank, der Vater nicht existent, so führte ich als Kind schon sehr unsichere und instabile Beziehungen zu den wichtigsten Bezugspersonen. Brauchte ich Liebe und Geborgenheit wurde dies regelmäßig zurück gewiesen und ich war als Kind immer wieder auf mich alleine gestellt.
Ich hatte zwei Beziehungen bisher, eine kurze über 6 Monate und eine lange über 7 Jahre. Beide waren eher nach dem Muster aus meiner Kindheit gestaltet, sich für die Liebe anstrengen müssen, sich bemühen müssen um geliebt zu werden, beide waren destruktiv, verletzend, anstrengend, erniedrigend, demütigend...schon nahe an der Selbstaufgabe.
Meine letzte Trennung ist 3 Jahre her, davon habe ich auch hier berichtet, ich bin daran gewachsen und habe mich weiterentwickelt und erkenne meinen Eigenanteil und habe die Beziehung gründlich mit Hilfe verarbeitet und wieder für mich gelebt.
Nun bin ich wieder verliebt und er auch, was sich sehr schön anfühlt, nur die Angst ist bei mir geblieben "wieder" zu viel zu geben, zu klammern oder zu nerven...ich halte mich also lieber etwas bedeckt, was nicht heißt, das ich ihm nicht zeige das ich ihn liebe...aber in gewissen Situationen bin ich sehr unsicher und warte lieber bis von ihm was kommt.
Gestern als wir uns verabschiedet haben, fragte ich z.B. ob wir uns heute sehen können, er meinte er wüßte es noch nicht...was völlig in Ordnung ist...nun warte ich auf eine Antwort seinerseits, da ich schließlich gefragt hatte und ich finde er antworten könnte...hier jetzt würde ich nicht mehr über meinen Schatten springen können und ein weiteres Mal nachzuhaken oder geschweige denn mich zu melden...ich hab ja schon gestern...versteht ihr was ich meine?
Immer wenn er nicht "sichtbar" ist, treten diese Gefühle der Unsicherheit und Ohnmacht auf, da hinterfrage ich ob dies und das ob jene Frage, jedes Wort meinerseits nicht zu viel ist um wieder in die deselbe Schiene zu gelangen in der ich lange Zeit verbracht habe und wo ich auf gar keinen Fall mehr hin möchte...
Da ich weiß, das ich für diese Gefühle alleine verantwortlich bin und nicht er, möchte ich diese auch mit mir alleine lösen...momentan bearbeite ich das mit meinem Verstand, wenn diese Gefühle auftreten rede ich mir bewußt gut zu...habt ihr noch andere Ratschläge, ich möchte gerne selbstbewußter werden und mehr selbstvertrauen zu mir finden um diese Gefühle loszuwerden...
Ich weiß nicht ob ich das jetzt alles gut genug ausdrücken konnte, deshalb wenn ihr fragen habt, bitte fragt. Vielleicht hat der eine oder andere noch ein paar Gedanken dazu...
Einen schönen Sonntag wünscht ich euch...
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09.10.2011, 14:43
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#2
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Christkind
BK-Team
Registriert seit: 10.05.2011
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AW: unsichere Gefühle
Deinen Zweispalt verstehe ich gut - dass du dich zurückhältst und dich bedeckt hältst. Ich finde es auch richtig, wenn du ihn gefragt hast, erstmal auf ne Antwort zu warten und nicht ständig nachzuhaken, obwohl man sehnsüchtig auf eine Antwort wartet und diese nicht so schnell kommt, wie man es sich wünscht.
Viele "Ratsuchende" hier machen eben diesen Fehler: ständig fragen, ständig nachfragen, Liebesbeweise "erzwingen" wollen, aus Unsicherheit und Angst, der Partner empfinde nicht das gleiche...
Das einzige was ich bei dir schade, wenn nicht sogar "falsch" finde, ist, dass du das alles mit dir alleine ausmachst. Vielleicht hat er ja ähnliche Unsicherheiten, weil du dich zurückhältst und er nicht weiß, was er damit anfangen soll? Will meinen: wenn du ihm sagst, was du für Ängste hast und wie Beziehungen in deiner Vergangenheit verliefen, dann versteht er das vielleicht und dich dadurch besser.
Ich z.B. habe derzeit einen Partner, dem habe ich klipp und klar gesagt, dass ich Probleme habe, mich gefühlsmäßig voll auf ihn einzulassen, weil ich in der letzten Beziehung, die ich hatte, zu sehr verletzt wurde. Er versteht das, respektiert das und nimmt sehr viel Rücksicht. Zumindest weiß er, woran er ist...
Verstehst du, was ich meine?
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09.10.2011, 19:34
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#3
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Benutzer
BK-Mitglied
Registriert seit: 26.11.2008
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AW: unsichere Gefühle
Hallo Kathrin,
danke für deine Antwort. Ja, ich weiß was du damit meinst, ich hatte auch schon mal den Gedanken daran ihm von meinen Ängsten zu erzählen, aber das geht (noch) nicht. Ich möchte ihn nicht damit überfordern, da er nicht die Verantwortung für meine "kaputte" Gefühlswelt trägt, das bin ich und meine Eltern, die nicht für mich da waren.
Heute bin ich aber irgendwie enttäuscht von ihm...zurück zu meiner Frage die ich ihm gestern gestellt habe, ob wir uns heute sehen können oder nicht...da er geantwortet hat "ich weiß es nicht" habe ich mir heute eine Antwort von ihm "erwartet"...die kam heute Mittag per SMS : "Guten Morgen Schatz"...ich hatte geantwortet: "Guten Morgen Schatz, hattest du einen schönen Abend?" Darauf hin kam: "na ja, war alles weng chaotisch, werd mich jetzt erstmal auf meine Couch zurückziehen" ...na ja und ich bin den ganzen Tag enttäuscht und traurig gewesen...das er mir also quasi durch die Blume sagt, das er heute keine Zeit hat und lieber auf der Couch rumhängt...ich hätte mich ehrlich gesagt auch mal über einen Anruf von ihm gefreut, was bei uns sehr sehr sehr selten ist, wenn wir uns nicht sehen, kommunizieren wir nur über SMS und ganz ehrlich - mich nervt das...aber die Kehrseite ist, ich möchte nicht zu viel fordern, ihn einengen oder gar klammern...heute bin ich richtig enttäuscht, ich hätte ihn gern gesehen und an diesem schönen Sonntag mit ihm was gemacht und er wußte das auch und irgendwie komm ich mir heute etwas links liegen gelassen vor, ich hatte dann nur geantwortet das ich ihm viel Spass beim Couching wünsche...mehr viel mir nicht ein...er hat nicht mal gefragt was ich mache oder unternehme und das hat mich noch mehr enttäuscht und diese blöden SMS'en regen mich auf, immer diese 150 verfügbaren Buchstaben auf einem Display...ich weiß gar nicht ob er verstehen würde das ich heute enttäuscht bin...gerade am Anfang einer Beziehung sollte man sich doch Zeit füreinander nehmen und da wäre ein langweiliger Herbstsonntag genau richtig gewesen, doch er verbringt ihn lieber auf der Couch und kann mich dort nicht mal gebrauchen :-( vielleicht haben wir auch einander vorbei geredet, aber daran sind dann diese blöden SMS'en Schuld...und wie ich schon erwähnte wollte ich einfach ein zweites Mal auf gar keinen Fall nachhaken, ich habe ihm gestern die Info gegeben ob wir uns heute sehen...
Habt ihr noch Gedanken speziell hier zu?
Einen schönen Abend wünsche ich euch
P.S. ich hab einfach Angst zu viel zu fordern und zu viel zu geben...ich möchte nie mehr in einer solchen Beziehung landen wo ich schon war....
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11.10.2011, 19:09
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#4
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Neuer Benutzer
BK-Mitglied
Registriert seit: 05.10.2011
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AW: unsichere Gefühle
Hallo du
Mensch, du glaubst nicht, wie sehr ich mich dir verbunden Gefühlt habe, als ich deinen Beitrag gelesen habe.
Ich vermute zwar, das ich wesentlich jünger bin als du, aber als ich deinen Text gelesen habe, habe ich bei einige Passagen gedacht ich hätte den Text verfasst.
Ich habe-wie du-ein Problem damit einfach mal abzuschalten.
Du schriebst, das du immer alles hinterfragst was du machst, ob du nochmal nachfragen sollst, ob dies und das nicht zu viel ist, bloß keinen Fehler machen.
Mir geht es ganz genauso. Immer wenn ich Zuhause alleine bin, dann kommen die Gedanken. Ich versuche förmlich Fehler zu FINDEN, auch wenn keine da sind. Ich nie aufhören über sowas nachzudenken. Und ich finde immer Fehler im Verhalten meines Partners, auch wenn er eigentlich nichts falsch gemacht hat, oder sich nichts dabei gedacht hat, ich finde immer irgendwas, was ich negativ deuten kann.
Ich weiß dass das ein RIESEN Problem ist, aber so wirklich in den Griff krieg ichs auch nicht.
Ich denke auch das es mit meiner Vergangenheit zu tun hat.
Ich wurde adoptiert, und hatte oft das Gefühl, habs auch jetzt noch oft, das ich in meiner Pflegefamilie eigentlich ein Eindringling bin. Ich kenn meine Mutter nicht, nur aus Érzählungen, meine jetzigen Eltern kannten sie sehr gut damals. Sie hat nur gesoffen, nur Party, nur Männer.
Wir haben mal telefoniert-sie wollte sich öfters melden, hatts aber nie getan. Das ist jetzt über 3 Jahre her.
Ich war ein Fehler, meine Mutter wollte mich eigentlich abtreiben aber es war zu spät. Dann hat sie mich halt weggegeben.
Mein leiblicher Vater hat sich aus dem Staub gemacht, als er hörte das meine leibliche Mutter schwanger ist. Aber ihn kenne ich Heute. Hab ihn auch mal getroffen, aber so richtig warm geworden sind wir nicht. Er ist ein Ex-Knasti.
Ich glaube durch all das bin ich so geworden. Ich bin ein Einzelgänger, brauche keine Freunde, hab niemand zum reden, ausser meinen Freund. Ich glaub so ähnlich geht es dir auch. Dadurch hab ich tierische verlustängste gegenüber meinem Freund. Wenn ich ihn verliere, dann verlier ich eigentlich alles was ich momentan habe. Und das ist schlecht. Sehr schlecht. Eigentlich soll man sich nich so abhängig machen. Aber ich hab sonst niemand.
Ich weiß wie schwer das ist, bei mir ist es genauso, aber versuch abzuschalten! Lenk dich ab, versuch nicht immer über alles nach zudenken und alles 100x zu hinterfragen. Tut mir leid, gerade von mir ist so ein Ratschlag natürlich doof, weil ichs selber nich wirklich auf die Reihe krieg, aber versuchs einfach. Sei locker, gehs ruhig an, wenn er dich sehen will, meldet er sich schon.
Ansonsten sprech mit ihm über deine Ängste, sobald du dazu bereit bist.
Liebe Grüße und viel Glück!
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13.10.2011, 06:59
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#5
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moderatrix
BK-Team
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AW: unsichere Gefühle
Habt Ihr beide mal drüber nachgedacht, dass dieses Fehler suchen und Unsicherheiten empfinden unbewusst von euch gesteuert wird? Ihr hattet beide keine rosige Kindheit, habt leider eher gelernt mit Abneigungen und Vernachlässigung zu leben als mit dem Gefühl, geliebt und umsorgt zu werden. Daher habt ihr euch im Lauf eures Lebens und eurer Beziehungen viel eher auf solche Schemata einer Verbindung einstellen können, weil gewohnt, als auf aufrichtige Bindungen zu Menschen die euch nicht Böses wollen. Jedes Mal wenn Ihr also in einer neuen Beziehung steckt, könnt Ihr euer Glück nicht fassen, wisst teilweise wahrscheinlich gar nicht damit umzugehen und steuert die Beziehung unbewusst in das Terrain das ihr kennt: Unsicherheit, Eifersucht, mangelndes Selbstwertgefühl bis hin zur Selbstaufgabe um die „Liebe „zu erhalten. Damit kann man natürlich auch an die falschen Partner geraten, man kann aber auch leider die richtigen verschrecken.
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Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
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16.10.2011, 20:03
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#6
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Benutzer
BK-Mitglied
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AW: unsichere Gefühle
Hallo De Facto...
vielen Dank für deine Beitrag in unserem Thread.
Es ist tatsächlich so wie du geschrieben hast, das alt bewährte Muster aus der Kindheit. Wie gelernt muss! man sich für Liebe, Anerkennung, Geborgenheit, Aufmerksamkeit ...anstrengen, sich darum bemühen, diese erkämpfen, den anderen ( damals die Mutter ) von sich überzeugen, das man diese Gefühle doch auch verdient hat, freiwillige Liebe hat man nicht erfahren, das stiftet unterschwellig natürlich Verwirrung und nun fängt man an zu suchen und wer Fehler sucht, der findet und schwupp "Yuhuuu" man DARF sich den vertrauten Gefühlen, die ja ganz tief gespeichert sind, wieder hingeben und man fühlt sich schlecht, doch gleichzeitig wohl.
Natürlich kann man an den falschen Partner geraten, das habe ich bereits hinter mir, ja und den Richtigen kann man auch verschrecken...nur das traurige daran ist...wie kann man es ändern? Meine abgespeicherten unterbewußten Gefühle und Programme, denen bin ich mit jahrerlanger Seelenarbeit schon Näher gekommen und ich kenne die Ursache - aber nicht die Lösung!!! An der grübel ich oft und zerbreche mir den Kopf darüber - denn in diesem Moment, wenn dieses Programm abläuft, läuft es ...die Stopptaste habe ich noch nicht gefunden, ich fühle mich dann diesen Gefühlen völlig ausgeliefert, bin nicht wach sozusagen...hinterher sehe ich es ein, das mein altes Programm wieder auf Hochtouren lief, nehme mir fest vor, es das nächste Mal anders zu machen und beim nächsten Mal ist es genauso wieder, weil wenn der Moment anspringt merkt man es nicht...dann dreht sich aber der Teufelskreis weiter, denn im "normal fühlenden" Zustand weiß man das man ja den Partner verschrecken kann, das schürt ja erneut Angst, der Druck sich ändern zu müssen und auch zu wollen, es aber nicht zu schaffen, weil man es schon so oft versucht hat, führt immer wieder zur Niederlage...man ist ja nur so weit Mensch und keine Maschine wo man die Festplatte löschen, neue Software daruf, erledigt durchführen kann...also, Ursache erkannt...aber wie die alten Programme löschen und neue aufspielen, bzw. alte Gefühle nicht mehr zulassen und neue verinnerlichen? Denn keine von uns mit derartigen persönlichen Problemen möchte ihren geliebten Partner verschrecken und ich für meinen Teil möchte auch meinen Partner keinesfalls für meine Gefühle verantwortlich machen, es sind meine Programme, für die ich heute ( damals meine Eltern ) verantwortlich bin...Hast du ein paar Gedanken dazu?
Liebe Grüße Deliah
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20.10.2011, 18:21
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#7
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moderatrix
BK-Team
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AW: unsichere Gefühle
Gute Frage, wie durchbricht man einen derartigen langfristig einstudierten Teufelskreis. Am besten fängst du bei dir selber an, mit unerschöpflichem Selbstvertrauen, sag dir du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Das ist das Schwerste, du musst dir jeden Morgen nach dem Aufstehen die Laune verschaffen, als hättest du einen Sechser im Lotto. Glaube an dich, deine Talente deine Fähigkeiten, bete dir vor du bist etwas Besonderes, einzigartig und solltest darum geliebt werden. Schon klar, es ist super schwer und in der ersten Zeit macht man sich tatsächlich etwas vor, solange bis man es verinnerlicht hat und weiß, dass es die Wahrheit ist. Anders hat es bei mir auch nicht geklappt und heut definiere ich meinen Wert und verkaufe mich nicht darunter.
Der nächste Schritt ist das Zulassen des Glücks. Du musst dich in deiner Beziehung fallen lassen können, sperre die Gedanken aus die Suchen wollen nach dem haken. Vertrau deinem Partner denn er hat es verdient, er vertraut dir ja auch und wenn das keine Basis wäre, wäret ihr nicht zusammen. Bin mir ziemlich sicher dass dir Zweiteres besser gelingt wenn du den ersten Schritt geschafft hast, wirklich Zweifeln darfst du erst an deiner Beziehung wenn Folgendes nicht mehr gilt:
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.
In diesem Sinne viel Glück, ich hoffe du gewinnst deinen Kampf ich musste gerade das Schlachtfeld verlassen.
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Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
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