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Alt 18.09.2009, 01:14   #1
Lala08
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Unglücklich Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

Tagchen !

Meine Mutter meinte mir heut im "Streit" einen Spruch an den Kopf werfen zu müssen, der mir aufeinmal mein ganzes Herz zerfetzt hat.
Um alles zu verdeutlichen, hol ich mal einbisschen weiter aus...

Da meine Schwester knapp bei Kasse ist und sie 4 Kinder hat, hab ich ihr von meinem Geld was geliehen! (man unterstützt und hilft sich ja als Familie) Ich hab meiner Mutter nichts davon gesagt, ich mein es geht sie persönlich ja nichts an ich bin ja immerhin schon 19 und leb nicht auf ihr Geld. Aufjedenfall hat sie das anscheinend "gerochen" und mich gefragt wie viel ich ihr den geliehen hab usw. Ich habs ihr dann gesagt und dann ging der "Streit" auch schon los, da meine Mutter zickig und tempramentvoll ist, genauso wie ich...
Da ich dem ganzen aus dem Weg gehen wollte hab ich mich dann erstmal zurück gezogen und bin später wieder runter um vernünftig wie Erwachsene mit ihr zu reden! Das ist total gescheitert, sie hat sich über mich lustig gemacht und dann kam auch schon der Satz der mir mein Herz total zerfetzte.."Ich hätte damals einfach ein Kondom nehmen sollen und dieses dann im Klo runter spülen.."..für mich ist nicht einfach nur eine Welt zusammen gebrochen, es hat einfach alles zerstört!
Ich bin bloß noch am heulen, ich weiss nicht mehr was ich denken oder fühlen soll, auf eine Art und weise bin ich irgendwie so leer...und das alles musste genau dann passieren wo mich zich Kilometer von meinem Freund trennen, sodass ich nicht mal mit ihm hätte reden können oder mich zumindest bei ihm ausheulen hätte können..ich weiss im moment einfach nicht was los ist..Bin ich daran selbst schuld oder was war das? Ich hab meine Mutter selbst nicht mehr wieder erkannt, ich bin irgendwie so erschrocken..selbst jetzt bin ich am heulen und frag mich seit das passiert ist..
Wie kann ein Mensch nur so herzlos sein?

Ich hoffe ihr könnt mir etwas helfen, ich bin echt fertig !!

Eure Lala
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Alt 18.09.2009, 10:59   #2
c4er
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AW: Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

einen schönen guten Morgen lala,

Wirklich helfen kann jetzt natürlich niemand von uns aber vielleicht solltest du die Sache auch nicht ganz so ernst nehmen es kann ja auch sein dass die Wörter einfach nur im Streit unbeaufsichtigt heraus gerutscht sind da sich ja doch manchmal die Gefühle überschlagen können... lasse auf alle Fälle erstmal ein wenig Ruhe hereinkommen und dann versucht beide nochmal in Ruhe miteinander zu reden vielleicht sieht es dann schon wieder ganz anders aus

Lg Mario
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Lala08 (18.09.2009)
Alt 18.09.2009, 12:00   #3
Tuckerzoertchen
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AW: Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

Sicher sind diese Worte im Streit rausgerutscht, aber auch im Streit hat es Grenzen zu geben. Und wenn ich meinem eigenen Kind sage, dass ich mir wünsche, es wäre nie geboren worden, dann habe ich eine Grenze überschritten.

Und es gibt Fälle, in denen eine Familie an sowas zerbricht. Das habe ich leider bei meinem kürzlich verstorbenen Verlobten auch miterleben müssen. Es gab zu viele böse Worte, die Familie hat sich völlig entzweit und erst kurz vor seinem Tod hat er wieder mit seiner Mutter gesprochen, die sich jetzt die Augen ausheult, weil sie sich selbst die verlorenen Jahre nicht verzeihen kann.

Man muß sich als Elternteil der Verantwortung bewusst sein, dass man mit dem eigenen Verhalten die Gefühlswelt der Kinder prägt. Hat ein Kind nie Vertrauen erfahren, wird es dies als Erwachsener nur sehr mühsam lernen, falls überhaupt. Und auch zerstörtes Vertrauen ist nicht so schnell wieder aufzubauen. Manchmal gelingt es gar nicht.

Worte kann man nicht zurücknehmen. Der Schmerz, den man durch Worte verursachen kann, ist oft nachhaltiger als körperlicher Schmerz.

Lala, leider kann ich nichts weiter für Dich tun, als Dich virtuell in den Arm zu nehmen und versuchen, Dir Mut zu machen.
Sicher hat Deine Mutter ihre Worte nicht so gemeint. Sie wollte Dich im Streit verletzen und hat dabei extrem über die Stränge geschlagen.

An Deiner Stelle würde ich mir ein paar Tage Auszeit nehmen, falls das möglich ist. Schlüpf mal bei einer guten Freundin oder Deinem Freund unter. Und wenn Du Dich einigermaßen beruhigt hast und Deine Emotionen nicht mehr hochkochen, dann such erneut das Gespräch mit Deiner Mutter und mach ihr klar, wie sehr Dich ihre Worte verletzt haben. Verdeutliche ihr, dass diese Worte Eure Beziehung zueinander nachhaltig gestört haben, dass Du Zeit brauchst, das zu verarbeiten und dass Du Euer Verhältnis bis auf Weiteres auf einer sachlich-neutralen Ebene mit so wenig Kontakt wie möglich halten möchtest.

Und dann warte ab, wie sie reagiert.

Hat Deine Mutter ein Alkoholproblem?
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Lala08 (18.09.2009)
Alt 18.09.2009, 12:48   #4
Lala08
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AW: Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

Ich war hier ja nur zu Besuch, ich wohn schon mit meinem Freund zusammen und ich werde mich heute Abend wieder zu ihm verdrücken.Wird wohl besser sein.
Ja, sie hat seit Jahren ein Alkoholproblem. Das sie mir gestern im Streit auch noch unter schieben wollte. Momentan bin ich echt schuld an allem..macht mich ganz schön fertig!
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Alt 21.09.2009, 18:20   #5
Leon86
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AW: Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

Oha, böse Worte, die deine Mama da von sich gegeben haben...ich glaube ich an deiner Stelle (also wenn ich kein Mann wäre) hätte ihr erstmal eine Saftig Ohrfeige verpasst
Die hätte sie für so einen fiesen spruch jedenfalls allemal verdient!

Aber andererseits weiß ich aus eigener Erfahrung, dass einem im Zorn und im Affekt manchmal Worte rausrutschen, die ich in wirklichkeit gar nicht so meinte und die mir im Nachhinein sehr Leid tun. Ein Freund meinte in einem Streit über belanglose Dinge plötzlich "Du bist nichts wert! Selbst der Dreck unter meinen Fingernägeln bedeutet mir mehr als du!"
Das fand ich sehr heftig. Aber andererseits wusste ich genau in dem Moment schon, dass ich diese Worte gar nicht ernstnehmen darf. Sie sind vermutlich aus dem Gefühl purer Unterlegenheit und Wehrlosigkeit entstanden...(so habe ich mir diese Worte zumindest erklärt, und das war auch der Grund warum ich ihm das auch nicht lange nachtragen konnte). Ich wusste einfach, dass er es nicht wirklich so gemeint hat! Und dass solche Worte immer was mit Charakterschwäche zu tun haben.

Und so leicht wie uns manchmal böse Worte herausrutschen, umso schwieriger fällt es uns, um Entschuldigung zu bitten. Denn auch dazu gehört Stärke und Mut.
Ich hoffe für meine Mutter, dass sie sich dafür möglichst bald entschuligt, denn sonst ist sie (sorry wenn ich das jetzt so plump ausdrücke) eine arme Sau!^^

Kopf hoch, das wird schon wieder

Leon
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Lala08 (22.09.2009)
Alt 22.09.2009, 18:46   #6
bezako
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AW: Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

Du hast einem Familienmitglied, deiner Schwester, geholfen und wirst von der eigenen Mutter gedemütigt. Am schockierten war als ich las, dass nach dem ersten Streit ihr einige Minuten Abstand hattet und dann kam der Hammer. Dein Mutter hat nicht nur ein Problem mit Dir, sie hat vor allem ein Problem mit sich selbst. Wenn sie ihr Alkoholproblem nicht in den Griff bekommt, dann musst du dich aus Selbstschutz von ihr trennen. Lass einige Tage vergehen und sag ihr das. Alkohol verwandelt die Seele des Menschen in eine Katastrophe. Sie muss den Entzug wollen. Du kannst ihr nur helfen, wenn du ihr sagst, dass du dich von ihr aus Selbstschutz trennst, ihr aber gleichzeitig die Hilfe bei der Suche nach professioneller Unterstützung anbietest.
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Lala08 (22.09.2009)
Alt 22.09.2009, 22:24   #7
Lala08
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AW: Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

Das ist alles nicht so einfach, wie manche Menschen es hier schreiben.Ich hatte ein totales Gefühlschaos, krass gesagt war ich Gefühlsgefickt!Entschuldigt hat sie sich zwar schon, aber bleibt halt trotzdem in den Gedanken und verschwindet nicht so einfach...
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Alt 23.09.2009, 09:26   #8
Tuckerzoertchen
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AW: Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

Lala, das Schlimme ist, dass Du Dich wohl in Eurer Beziehung in die Rolle der mündigen Erwachsenen einfinden musst, während Deine Mutter alkoholbedingt degeneriert und eher die Rolle des unmündigen Kindes einnimmt.
Eigentlich sollte es andersrum sein, auch wenn man laut Papier schon erwachsen ist.

Aber durch die Sucht ist das nicht mehr der Fall.

Du bist ja, wie ich anderen Beiträgen entnommen habe, selbst auch nicht ganz klinisch rein, was Drogen angeht, hast aber - so wie ich es verstanden habe - den Absprung geschafft.

Ich weiß, es ist so leicht daher gesagt "trenn Dich von Deiner Mutter", aber ich stimme bezako zu. In diesem Fall musst Du an Dich selbst denken und Deine Unversehrtheit (körperliche wie geistige) an erste Stelle setzen.

Bitte such Dir Unterstützung bei den AA oder bei einer Drogenberatungsstelle, damit Dir beim Umgang mit Deiner Mutter geholfen werden kann. Wobei ich Dir eins vorweg sagen kann: Ein Entzug und eine Therapie können nur Erfolg haben, wenn Deine Mutter einsieht und sich selbst eingesteht, ein Problem zu haben und wenn sie es selbst in den Griff kriegen WILL. Das ist leider wahrscheinlich erst dann der Fall, wenn sie von allen fallen gelassen wird und ihre Welt in sich zusammen bricht.

Du tust niemandem, auch Deiner Mutter nicht, einen Gefallen, wenn Du versuchst, ihr zu helfen und letztendlich selbst unter der Last zusammenbrichst.
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Alt 23.09.2009, 16:18   #9
Lala08
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AW: Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

Wo hab ich denn ein Drogenproblem? Tuckerzoertchen
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Alt 24.09.2009, 09:29   #10
Tuckerzoertchen
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AW: Unverständnis meinerseits für meine Mutter..

Sorry, ich hätte Deine Beiträge in "Beziehungsgeschädigt" nicht nur überfliegen sollen... Nicht Du hattest die Drogenprobleme, sondern Dein Freund. Bitte entschuldige.

Streich den Satz, der Rest, den ich geschrieben habe, bleibt trotzdem gültig.
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