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21.05.2011, 10:46
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#1
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Neuer Benutzer
BK-Mitglied
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Vertrauen
Hallo,
schweres Thema, aber ich habe kein Vertrauen in einer Beziehung. Na ja nicht immer ich hatte schon Freundinnen da hatte ich 100 % vertrauen und jetzt bin ich mit einer Frau 6 Jahre (ja schon so lange) zusammen und ich weiß nicht ob ihr das kennt, dass man von Anfang an ein komisches Gefühl hatte und trotzdem diese Beziehung einging. Wir sind nur 2 Jahre verheiratet und mein Misstrauen ist mal schwächer mal stärker, aber immer irgendwie da. Da spielen wohl auch alte Muster aus der Kindheit eine Rolle, aber.......wie komme ich zu diesem Misstrauen.
Wir lernten uns im WWW kennen und ich war angeblich ihr erstes Date und sie hatte keine anderen vorher, kann ja sein.
Wir sahen uns 2-3-mal und da hat es gefunkt. Irgendwann erzählt man sich auch von früher und sie hatte eine sehr schlechte Kindheit, Details erspare ich euch. Dann hatte sie einen Ehemann für 12 Jahre und kurz danach etwas wie eine kurze Beziehung mehr nicht sagte sie. (Sie ist 42 Jahre alt), kann ja auch sein. Aber immer hatte ich ein komisches Gefühl, eigentlich ein Grund die Beziehung zu beenden aber na ja............
Als ich im Internet surfte (oder suchte, mein Gefühl ließ mich nicht los) fand ich in einer anderen Singlebörse ein Profil von ihr in dem sie unkomplizierte Beziehungen suchte (was ein Schock).
Als ich sie darauf ansprach, war sie geschockt und sagte dass sie keine Ahnung hat wie das da rein kommt. Aber dann fiel ihr ein, es könnte eine damalige Mitbewohnerin von ihr gewesen sein, die meinte sie solle mal jemanden kennen lernen. Das Profil war auf einer Plattform wo sie auch ihre Mails hat und sie meinte ihre Freundin kannte auch das Passwort.
Ich glaubte ihr kein Wort, aber für mich stellte sich die Frage soll ich gehen oder ihr glauben so lange ich nichts beweisen kann.
Dann fand ich immer mehr Kleinigkeiten alles von früher (ihr könnt mich jetzt verurteilen weil ich geschnüffelt habe, aber ich mag nicht wenn man vermeintlich angelogen wird) eine Mail an einen Typen das sie die Abende mit ihm vermisst und gerne wieder in seinen Armen liegen würde. Ich sprach sie an und wie immer war das so nicht gemeint, in den Armen liegen meinte sie zur Begrüßung, hääääääääääääääääääääääääääääää????? Da war nichts, obwohl ich Aufzeichnungen gelesen habe in denen sie beschreibt wie sie ihn geküsst hat und wie ge.l sie auf ihn ist. Wieder hieße es da war nichts, dass war nur ein Wunsch oder Fantasie. Zwar alles Vergangenheit aber warum erzählt man es nicht einfach wie es wirklich war.
Irgendwelche alten SMS von einem Typen (der Zufall will es manchmal so, das mein Handy kaputt war und sie mir ihr altes gab, aber es war nicht alles gelöscht) der sie gerne in den Arm nehmen wollte und noch mehr…………..darauf angesprochen, die selbe Antwort wie immer, keine Ahnung wer das ist, nach langen überlegen war das einer aus der Singlebörse mit dem sie nur mal telefoniert hat mehr nicht.
In einem anderen Forum fand ich ein posting von ihr, da erzählt sie von ihrem ersten Freund der sie heiraten wollte, aber auch da war nichts die waren nur so zusammen ohne Sex, ah ja ok.
So und sie wundert sich das ich da etwas misstrauisch bin und ihr oft nicht glaube.
Sie gibt mir im hier und jetzt keinen Anlass misstrauisch zu sein, bin es aber trotzdem.
Es geht mir hier nicht um die Vergangenheit ich war ja auch nicht immer der Chorknappe, es geht mir um das rausreden. Ich versuche ihr immer zu Glauben, alles sehr verrückt aber auf Grund ihrer schlimmen Geschichte in der Kindheit in der man sich oft in Fantasywelten flüchtet könnte es sein, aber und da liegt das Problem mit ihr kann man nicht darüber reden, sie tut das immer damit ab das ich vertrauen müsse und es wohl nicht kann, dass sie einen Teil dazu beigetragen hat sieht sie nicht:
War sehr viel jetzt aber es tat mir gut alles mal aufzuschreiben weil ich schon an meiner Wahrnehmung zweifele.
Gruß
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22.05.2011, 09:54
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#2
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Puckerzuppe
BK-Team
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AW: Vertrauen
Was ich jetzt gar nicht verstehen kann: Wieso hast Du sie geheiratet, obwohl Du ihr noch nie richtig vertraut hast?
Mich würde das auch massiv stören, wenn ich merkte, dass mein Partner mir immer nur Schmuh erzählt. Vergangenheit hin, Vergangenheit her. Sie ist eine erwachsene Frau.
Andererseits hast Du Dich selbst in diese Situation manövriert, obwohl Dein Bauchgefühl Dir von Anfang an abgeraten hat. Du kannst jetzt entweder damit leben oder die Situation ändern, sprich Dich trennen. Wenn reden nix bringt und das Vertrauen auch nachhaltig gestört wurde, wirst Du die Beziehung nicht mehr zu einer harmonischen, vertrauensvollen Beziehung machen können.
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"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe." - René Descartes
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22.05.2011, 10:17
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#3
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Neuer Benutzer
BK-Mitglied
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AW: Vertrauen
Zitat:
Zitat von Tuckerzoertchen
Was ich jetzt gar nicht verstehen kann: Wieso hast Du sie geheiratet, obwohl Du ihr noch nie richtig vertraut hast?
Mich würde das auch massiv stören, wenn ich merkte, dass mein Partner mir immer nur Schmuh erzählt. Vergangenheit hin, Vergangenheit her. Sie ist eine erwachsene Frau.
Andererseits hast Du Dich selbst in diese Situation manövriert, obwohl Dein Bauchgefühl Dir von Anfang an abgeraten hat. Du kannst jetzt entweder damit leben oder die Situation ändern, sprich Dich trennen. Wenn reden nix bringt und das Vertrauen auch nachhaltig gestört wurde, wirst Du die Beziehung nicht mehr zu einer harmonischen, vertrauensvollen Beziehung machen können.
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Klar hast du recht, aber das sind alte Muster bei mir  ich habe vieles ändern können und einiges nicht. dazu gehören auch so Sachen mich immer in so Situationen zu bringen. Einfache Beziehungen damit konnte ich nichts anfangen. Ich weiß zwar warum das so ist, aber ändern...............
Wir haben einen kleinen Sohn dem es das Herz brechen würde wenn ich gehe. Wegen der Kinder bleiben ist keine Lösung ich weiß die merken auch so das was nicht stimmt.
Ich versuche mir auch zu sagen das ich vielleicht übertreibe und sie recht hat. Auch wenn es schwer ist so viele sachen zu Glauben.
Mal sehen.
Danke
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23.05.2011, 06:08
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#4
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moderatrix
BK-Team
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AW: Vertrauen
Die Tatsache dass ständig und gehäuft dreierlei Dinge passieren und ihr nichts Flacheres einfällt, als Ausrede auf Ausrede zu stapeln, würde mir nicht nur Misstrauen bereiten sondern mich zum Gehen zwingen. Und sie macht es noch schlimmer in dem sie nicht mit dir darüber redet warum und wieso diese Sachen passieren, wozu solltest du Vermutungen anstellen, warum musst du dir ihr Verhalten schön reden, sie sollte sich rechtfertigen und wenn du ihr dann immer noch nicht glauben kannst, dann geh. Eurem Sohn wird es später auch besser gehen, als dass er jetzt mitbekommt, was da passiert. Außerdem sollte man seinen Kinder auch keine kaputten Beziehungen vorleben, die Konsequenzen dafür musst du nun einmal tragen, du bist ja auch die Beziehung mit ihr eingegangen trotz deines schlechten Gefühls.
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Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
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23.05.2011, 07:53
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#5
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Christkind
BK-Team
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AW: Vertrauen
Also ich würde nicht gleich gehen.
Wenn man Kinder hat, sind sie es wert, dass man doppelt so lange versucht, an der Beziehung zu arbeiten und ALLES versucht, um wieder ein besseres Zusammenleben zu ermöglichen.
Du als Vater würdest das Kind ja wahrscheinlich auch nicht mitnehmen, und wenn du sehr an ihm hängst und es auch noch sehr klein ist und du dann die ganzen Entwicklungsschritte nicht mehr richtig mitbekommst, das ist schon hart.
Natürlich sollte wegen Kindern keine völlig kaputte Beziehung krampfhaft am Leben erhalten werden, aber vielleicht gibt es ja noch ein paar Möglichkeiten...
Nach dem, was du schreibst, glaube ich ihr auch nicht.
Aber vielleicht kriegst du sie dazu, mal ein wirklich offenes GEspräch zu führen.
Nicht gerade unter Androhung, sie zu verlassen, wenn nicht.
Aber schon deutlich zu machen, dass du so damit nicht klar kommst.
Ich würde z.B. aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausziehn.
Ich würde ihr einen Brief schreiben (auf den muss sie nicht direkt reagieren, dem muss sie nicht in die Augen schaun, ein Brief macht deutlich, wie wichtig die Sache für dich ist...) mit all deinen Gefühlen, Vermutungen, Ängsten und Sorgen. Mit dem was euch verbindet und dem, was euch auseinandertreibt...
Sag ihr da durchaus, dass du sie liebst (wenn es denn so ist), dass es aber für dich so nicht weitergehen kann.
Das wichtigste in einer Beziehung ist Vertrauen.
Ich verstehe, wenn jemand nicht automatisch alles aus seiner Vergangenheit erzählt. Wenn der Partner einen aber darauf anspricht, sollte man schon ehrlich sein, auch wenn es schmerzt...
Ich befürchte, deine Frau hat nach der ersten Konfrontation begriffen, dass du dich recht schnell mit Notlügen abspeisen lässt.
Und macht eben munter weiter...
Versuche mal herauszufinden, wie sie für dich empfindet...
Was sie gut findet an eurer Ehe und was schlecht...
Zeig dich ihr gegenüber etwas abgeklärter und kühler und nicht so devot...
Kümmer dich in der Zeit besonders liebevoll um euren Sohn...
Geh aber auch mal abends weg und triff dich mit Freunden...
Ich hoffe, du kriegst sie dazu, mal echt die Wahrheit zu sagen.
Ich wünsch es dir...
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23.05.2011, 08:35
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#6
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moderatrix
BK-Team
Registriert seit: 26.02.2011
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AW: Vertrauen
Gesetzt dem Fall, und ich bezweifle stark dass er sie überhaupt soweit bekommt, was soll es ihm nutzen wenn sie einmal die Wahrheit sagt? Er hat es nun mal viel zu lange so geschehen lassen und ich glaube kaum, dass sie die in dieser Beziehung antrainierten Verhaltensmuster einfach mal so ablegt. Mal abgesehen davon, dass sie sicherlich aus allen Wolken fällt, wenn er jetzt plötzlich grundlegende Änderungen in ihrem Verhalten fordert, und ich schwarz sehe, dass sie überhaupt darauf eingeht. Sollten also all diese Wunder geschehen, wie lang wird es so gut gehen? Zu aller erst müsste er mal einfach so aus dem Nichts wieder Vertrauen auf Vorschuss geben, schon dass wird super schwer fallen. Und was passiert wenn da wieder Ungereimtheiten entstehen? Gelatscht ist nun mal gelatscht, und nachdem er eingangs der Beziehung nicht gewisse grundlegende Normen festgelegt hat, die für ihn wichtig sind und die er brauch um mit ihr eine auf Vertrauen und Zuverlässigkeit basierende Beziehung zu führen, wird es nun umso schwerer die im Nachhinein festzulegen.
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23.05.2011, 11:39
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#7
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Neuer Benutzer
BK-Mitglied
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AW: Vertrauen
Hi,
ich bin alles andere als devot ihr gegenüber, sie weiß genau was ich erwarte, aber sie stirbt eher als mir die Wahrheit zusagen.
Das sind zwar alles "alte" Sachen, aber ich kann ihr einfach nicht trauen. Wenn sie später heimkommt als geplant oder was auch immer fange ich sofort das zweifeln an.
Sie steht voll hinter mir, liebt mich (glaube ich) und hat von mir auch einiges erduldet.
Ich habe ihr schon geschrieben das es nur 2 Möglichkeiten gibt 1 Trennen auch wenns weh tut. 2 alles ausräumen was zwischen uns steht.
Sie gibt mir im hier und jetzt keinen anlass zu zweifeln, aber wie gesagt sie hatte wohl Angst mir von früher zu erzählen, weil sie dachte das ich sie als schlampe abstempele.
Am Anfang unserer Beziehung sagte ich ihr mal, dass ich ein Problem damit hätte, wenn die Frau was weiß ich wieviele Männer vor mir hatte. Da dachte sie bestimmt auch wenns nicht viele waren einfach mal gar nichts sagen oder verniedlichen.
Ich weiß nur das die Beziehung mich krank macht und ich so nicht weiter machen kann.
Gruß
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