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05.02.2012, 23:04
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#1
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Neuer Benutzer
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viele Widersprüche,jetzt Zweifel
Hallo zusammen,
tja wie fang ich an...,am besten von vorne.
Mein Mann (34) und ich (32) sind seit 6 Jahren zusammen, und über 1 Jahr verheiratet.
Wir haben zwei Töchter im Alter von 2 und 5.
Eigentlich kann man sagen das unsere Beziehung/Ehe immer recht gut lief bis auf kleinere Streitigkeiten.
Allerdings muß ich auch sagen das ich über ein paar Dinge drüber hinweg gesehen hab,wo ich mir jetzt im nachhinein sag, eigentlich geht das mal gar nicht.
Und das ist das Problem.
Zum ersten dreht es sich darum,das mein Mann manchmal eine recht eigenartige Weise hat mit emotional schwierigen Situationen umzugehen.
Ich habe in unseren 6 Jahren insgesamt 4 Fehlgeburten erlitten,wobei ich bei der letzten fast selbst mit drauf gegangen wäre.
Schon bei der ersten dachte ich ,ich bin im Film.
Während er schön vorm Fernseher saß, durfte ich allein ins Krankenhaus fahren,und bekam nach der Wiederkehr ein :
"Na dann kannste ja doch wieder arbeiten gehen" entgegen gehauen,was mir in dem Moment die Sprache verschlug.
1 Tag später folgte ein langes Gespräch,indem ich Ihn bat ,falls so etwas jemals noch mal vorkommt,einfach nur die Klappe zu halten,und mich einfach nur in den Arm zu nehmen.
Er entschuldigte sich,und für mich war das auch erst mal gegessen.
Bis zu den nächsten Malen.
Jedes mal eine ähnliche Reaktion,entweder er ging seinem Alltag nach als wäre nie etwas gewesen,oder ich durfte mich nach 3 Tagen rechtfertigen warum ich schlechte Laune hätte.
Kein Tut mir leid, keine Umarmung,nix.
Im Krankenhaus nach der Not Op,ist ein 5 minütiger Besuch vom eigenen Mann doch irgendwie recht abartig,in Anbetracht der Tatsache,das ich dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen bin.
Erst immer als ich in drauf ansprach, kam so nach und nach raus was er so dachte.
Allerdings wenn ich einen Rückblick auf die anderen Schnitzer und Aussagen riskiere ,auch nicht mehr wirklich glaubwürdig.
Naja irgendwie hieß es von allen Seiten meist,Männer trauern halt anders.
Soviel zu diesem Thema.
Das andere Problem sind Aussagen, die er (wie er mir mal beichtete),mir an den Kopf wirft,in dem Wissen das sie mich verletzen.
Z.B. das er bei den beiden Kindern ja nie eine Wahl gehabt hätte zu entscheiden ob er sie möchte.
(natürlich hatte er diese,er wußte das ich nicht verhüte,und wir hatten uns auf Kondome geeinigt,die er nicht benutzen wollte).
Solche Aussagen kommen zwar eher selten,aber wenn sitzen die natürlich,und seitdem ich weiß das er das sozusagen dann mit Absicht macht, zweifel ich halt an vielen Dingen, z.b. ob er die Kinder wirklich wollte,die Heirat.
Und irgendwie hab ich auch das Gefühl, er sagt manchmal einfach Dinge daher,nur damit ich zufrieden bin.
z.b. waren wir uns beide einig,das wir evtl. noch ein 3. Kind möchten.
Abhängig machten wir das von den Ergebnissen vom Humangenetiker.
Wir wollten uns aber erst mal 2-3 Jahre Zeit geben,deshalb verhüte ich jetzt wieder,weil ich weiß wie inkonsequent wir mit Kondomen sind.
Gestern saßen wir bei unseren Nachbarn,die gerade zusammen ihr 1. Kind erwarten,und blätterten Kataloge mit Kinderwagen.
Mein Mann schnappte sich einen und meinte "Gott sei Dank sowas brauchen wir nicht mehr".
Darauf hin fragte ich ihn,ob er nicht mehr wüßte was er vor 4 Monaten gesagt hat bzgl. Kinder.
Ich weiß nicht ob er sich nur dumm gestellt hat,aber er behauptete er wüßte es nicht mehr.
Darauf hin hab ich ziemlich sauer reagiert,und zu ihm gesagt,das er doch bitte mal ehrlich sein soll wenn er was nicht möchte und mir nicht einfach den Mund nach reden soll,nur damit ich ruhig bin.
Seitdem wird von mir nur noch das nötigste gesprochen,und er tut als ob nie was gewesen sei.
Er weiß aber natürlich das ich sauer bin, nur kann er sich nicht überwinden mit mir drüber zu reden.So ist es immer.er sagts mir jedesmal wenn ich ihn drauf anspreche .
Irgendwie bin ich seit gestern nur noch am grübeln,ich zweifel an der Beziehung,frage mich ob das so noch einen Sinn hat.
Möchte ich mein Leben mit jemandem verbringen,der mich in schwierigen Situationen allein läßt, der mir nicht zuhört,der selbst nicht weiß was er sagt,und will?
Wenn man das so liest könnte man natürlich denken,mein Mann wäre ein gefühlskalter Vollpfosten schlecht hin,aber das sind jetzt nur die schlimmsten Beispiele,und so im normalen Ehealltag ist er keinenswegs so ein Klotz.
Deshalb weiß ich wahrscheinlich auch gar nicht was ich davon halten soll, und wie ich damit umgehen soll.
Und irgendwie hoffe ich das irgendwer,irgendwas mit diesem ganzen wirrwarr anfangen kann,und mir irgendwas raten kann.
LG
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06.02.2012, 07:12
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#2
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moderatrix
BK-Team
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AW: viele Widersprüche,jetzt Zweifel
Da hast du wohl Recht, an sich liest sich das als wenn er keinerlei empathische Fähigkeiten hätte und ich an deiner Stelle, hätte diese Beziehung schon nach der ersten Fehlgeburt in Frage gestellt. Außerdem frage ich mich, was für Dinge du hast durchgehen lassen, von denen du jetzt sagst dass sie dich doch ziemlich stören. Natürlich ist es nun zu spät ihm so was vor den Latz zu knallen aber es zeigt schon eine gewisse Inkonsequenz von deinen Seiten, auch die Sache mit der Kondombenutzung wirf da ein komisches Licht drauf. Denn einerseits scheint es dich nicht zu stören, da du offenbar Kinder möchtest. Andererseits setzt du dich auch kaum mit dem emotionalen Erlebend deines Mannes auseinander, denn ich kann nicht rauslesen dass du dich mal fragst warum er kein Mitspracherecht bei den schon vorhandenen Kindern hatte oder warum er nun keine mehr möchte du aber trotzdem weiterhin an der Erweiterung der Familie bastelst. Klingt für mich alles ziemlich widersprüchlich. Natürlich ist es furchtbar und sauschwer eine oder mehrere Fehlgeburten zu verarbeiten und definitiv bedauerlich dass man in den Momenten nicht auf seinen Partner zählen kann. Aber frag dich doch mal wieso das so ist?
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Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
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06.02.2012, 07:34
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#3
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Christkind
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AW: viele Widersprüche,jetzt Zweifel
Hallo Mistgabel,
die Szenen deiner Ehe erinnern mich in Ausschnitten sehr an meine. Wirklich sehr.
Auch ich hatte 4 Fehlgeburten. Allerdings wohl nicht so schlimm wie deine, und bei der ersten hat mein Ex-Mann mich auch noch getröstet. Bei den anderen 3 allerdings war es ähnlich wie bei dir: er ging arbeiten, ich wand mich mit Schmerzen und irre Blutungen in meinem Bett, weil der Frauenarzt mich zwar ins Krankenhaus zur Ausschabung geschickt hatte, dort aber die Ärztin gemeint hatte, sie sähe noch einen Herzschlag, daraufhin bin ich heim und habe gehofft, aber umsonst. Und alleine. Als ich dann ins Krankenhaus ging (2 km zu Fuß) hatte ich schon sehr viel Blut verloren. Sein Kommentar war gewesen: kannst dir ja ein Taxi nehmen, er kann von seiner Baustelle nicht weg.
Als meine große Tochter mit 4Jahren operiert wurde und ich im 8. Monat schwanger war, bat ich ihn, in der Aufwachphase nach der Vollnarkose mit dabei zu sein, weil Kinder dann auch aggressiv werden können. Wer nicht kam, war er. Ich hielt das zappelnde, schreiende Kind in meinen Armen. Ne Stunde später kam er mit dem Fahrrad an und meinte, warum ich so fertig sei.
Nur zwei Auszüge, aus meiner Vergangenheit.
Mein Ex-Mann war ansonsten auch grundsätzlich ein netter Kerl.
Aber mit Gefühlen und Gefühlsäußerungen hatte er es gar nicht, obwohl er mir auch nicht so grobe Aussagen an den Kopf warf wie deiner.
Ich war 21 Jahre mit meinem Mann zusammen und habe diese Gefühlskälte ertragen. Kein Hand in Hand in der Öffentlichkeit, keine im Arm halten, keine Küsse außerhalb des Bettes, etc.
Sorry, wenn das manche hier schon zum zigten Mal lesen...
Weil ich irgendwann merkte, dass mir das nicht mehr reicht und ich in der gemeinsamen Zeit immer viel zu sehr zurückgesteckt hatte, habe ich mich getrennt. Diese ganzen Gründe machen die Trennung für mich, jetzt nach 3 Jahren, auch immer noch sinnvoll.
Obwohl es für mich danach beziehungstechnisch nicht besser geworden ist. Aber das muss ja nicht bei jedem so sein...
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When nothing goes right, go left.
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06.02.2012, 08:34
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#4
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AW: viele Widersprüche,jetzt Zweifel
@de facto
Zitat:
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was für Dinge du hast durchgehen lassen, von denen du jetzt sagst dass sie dich doch ziemlich stören.
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z.b. das er bei der Geburt unserer 2. Tochter total bekifft im Kreissaal auftauchte.
Bitte jetzt nicht auf dem Kiffen rumreiten,dieses Thema ist Vergangenheit seit 1,5 Jahren.
Und dazu zählen auch sicherlich diese Reaktionen nach den letzten 2 Fehlgeburten.
Ich hab es mehr oder weniger aufgegeben das Gespräch zu suchen,weil ich mir irgendwie veräppelt vorkam.
Zitat:
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Andererseits setzt du dich auch kaum mit dem emotionalen Erlebend deines Mannes auseinander, denn ich kann nicht rauslesen dass du dich mal fragst warum er kein Mitspracherecht bei den schon vorhandenen Kindern hatte oder warum er nun keine mehr möchte du aber trotzdem weiterhin an der Erweiterung der Familie bastelst
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ich brauch mich nicht fragen warum er kein Mitspracherecht hat,denn die Antwort weiß ich ja.
Und glaub nicht ich würde mich nicht mit seinen Gefühlen auseinandersetzen,das Problem ist ja...
Wenn wir drüber geredet haben war ja scheinbar alles ok so wie es ist.
Seine Kinder sind sein ein und alles,und als es ums dritte ging hieß es :
" die 2 sind schon Geschenke ,jedes andere was noch kommt ist ein super Bonus zu den zweien."
Und das ist ja der Punkt wo ich mich immer frag:
Wenn ich doch aber in Wirklichkeit keine Kinder mehr möchte,warum dann dieses Gefasel?
Ich hab zu meinem Mann immer gesagt,er soll bitte ehrlich sein.
Nur offensichtlich kann er das wohl nicht.
Und ich tue in den letzten Tagen nix anderes als drüber nachzudenken warum das so ist,nur leider komm ich auf keinen grünen Nenner.
Es paßt ja alles nicht.
Hätte er keine gewollt, hätte er doch ganz einfach vernünftig verhüten können, aber es hieß ja dann auch immer,ach egal.
also hab ich mich natürlich (da ja Kinderwunsch vorhanden) auch gerne breitschlagen lassen,das Kondom wegzulassen.
Hätte er welche gewollt,wären die Reaktionen aber doch irgendwie nach den FG s doch womöglich ganz anders gewesen,und er würde mir nicht solche Spitzen (mit dem Mitspracherecht) an den Kopf werfen.
Und ich will nicht sagen das ich nicht sogar mit Schuld bin,an dem ganzen Schlamassel, nur würde die Situation dann heute wohl ganz anders aussehen,wenn er ganz einfach mal ehrlich zu mir gewesen wäre.
Ich weiß nicht ob Du verstehst wie ich das meine:
Aber man kann nicht sagen,ja man möchte Kinder,seinen Samen fröhlich verbreiten, um dann wenn es soweit ist,der Frau an den Kopf knallen,warum sie nicht verhütet hätte,und im Endeffekt sogar froh sein das die Natur es allein geregelt hat. Denn so kommt es mir vor
Als ob er sich jedesmal über die Stirn gewischt hat,und gedacht hat,puuuh noch mal Schwein gehabt.
Ich kann damit umgehen,wenn er mir sagt,das er keine Kinder (mehr) möchte,aber ich kann nicht damit umgehen, wenn man mir in höchsten Tönen vorschwärmt wie toll noch ein weiteres wäre, und im nächsten Moment nix mehr davon weiß,und sagar alles abstreitet.
Und ändert jetzt ja leider auch nix mehr an der Tatsache das die beiden ersten scheinbar ja doch irgendwie nicht gewollt waren.
Ach ich weiß es auch nicht, weiß auch nicht was ich noch reden soll.
@kathrin
schreib später noch was,muß erstmal die kiddies in den kiga bringen.
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06.02.2012, 09:39
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#5
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AW: viele Widersprüche,jetzt Zweifel
@kathrin
Es tut mir sehr leid das du auch diese Erfahrungen machen mußtest.
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Hast Du Deinen Ex Mann mal gefragt warum er so ist?
Also an Küssen und Umarmungen sowohl zu Hause als auch in der Öffentlichkeit fehlt es bei uns absolut nicht.
Es ist irgendwie nur diese spezielle Thema mit den Kindern,wo er so gefühllos ist.
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12.02.2012, 11:49
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#6
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Neuer Benutzer
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AW: viele Widersprüche,jetzt Zweifel
mmmh.... schade das keiner mehr antwortet.
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12.02.2012, 11:53
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#7
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Puckerzuppe
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AW: viele Widersprüche,jetzt Zweifel
Das hat auch diplomatische Gründe, denn was ich zu dem Thema zu sagen hätte, willst Du sicher nicht lesen.
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12.02.2012, 13:42
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#8
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AW: viele Widersprüche,jetzt Zweifel
Zitat:
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enn was ich zu dem Thema zu sagen hätte, willst Du sicher nicht lesen.
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das ist deine vermutung,aber wissen tust du es nicht.
mal abgesehen davon wäre doch so ein forum dann eigentlich total unnötig,wenn nur geantwortet wird wie der user es gern möchte.
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12.02.2012, 14:14
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#9
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Puckerzuppe
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AW: viele Widersprüche,jetzt Zweifel
Nein, wissen kann ich das nicht, daher das "sicher" als Einschränkung
Nachdem ich Deine Beiträge gelesen habe, fiel mir als erstes ein "Selbst schuld, kein Mitleid". Und im Prinzip ist das auch die Quintessenz dessen, was ich ausführlicher dazu sagen kann.
Du hast Dich dazu entschieden, mit einem Kiffer Kinder in die Welt zu setzen, Du kennst mittlerweile seinen Umgang und seine Wertschätzung bezüglich Eures Nachwuchses, so dass ich mich frage, wieso Du mit solch einem Menschen noch mehr Kinder kriegen willst.
Nein, ich heiße sein Verhalten nicht gut; ganz im Gegenteil.
Aber ich muß auch sagen, dass solche Sätze
Zitat:
Hätte er keine gewollt, hätte er doch ganz einfach vernünftig verhüten können, aber es hieß ja dann auch immer,ach egal.
also hab ich mich natürlich (da ja Kinderwunsch vorhanden) auch gerne breitschlagen lassen,das Kondom wegzulassen
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für mich Geschmäckle haben.
Wir lesen ja hier immer nur eine Seite der Geschichte, daher müssen wir natürlich auch immer hinterfragen, wieviel subjektive Wahrnehmung die Schilderungen verfälscht und bei diesen beiden Sätzen liegt der Verdacht nahe, dass Dein Kinderwunsch so übermächtig ist, dass Du ein "ach, egal" als Zustimmung aufgefasst hast.
Mir persönlich wäre das zu wenig, weil das nichts anderes bedeutet, als das, was Du nun an ihm kritisierst. Kinder zeugen wollte er, aber sich kümmern und auch mit Fehlgeburten umgehen und Dich unterstützen, will er nicht.
Wieso Dir das erst nach dem zweiten Kind bzw. bei der Planung des dritten Kindes so deutlich geworden ist, kann ich mir nicht erklären.
Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich diese Planung mit ihm als Erzeuger ad acta legen. Selbst wenn er seit anderthalb Jahren nicht mehr kifft (bist Du sicher, dass er das nicht heimlich weitermacht?), hat dauerhafter Marihuana-Konsum durchaus Einfluss auf die Emotionswelt. Der Witz "Kiffen macht gleichgültig - Ja und?" kommt nicht von ungefähr.
Dein Wohlergehen scheint ihm scheißegal zu sein, so wie Du sein Verhalten beschreibst. Das wäre für mich keine Basis für eine Beziehung und schon gar keine Basis für eine Familie.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du das vorher nicht wusstest. Vielmehr vermute ich, dass Dein Kinderwunsch so übermächtig war (und vielleicht noch ist), dass Deine rosarote Brille diese eklatanten Schwächen zu weich gezeichnet hat und Deinen Sinn für die Realität getrübt hat.
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12.02.2012, 14:54
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#10
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AW: viele Widersprüche,jetzt Zweifel
Zitat:
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Du hast Dich dazu entschieden, mit einem Kiffer Kinder in die Welt zu setzen, Du kennst mittlerweile seinen Umgang und seine Wertschätzung bezüglich Eures Nachwuchses, so dass ich mich frage, wieso Du mit solch einem Menschen noch mehr Kinder kriegen willst
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ich versuchs mal zu erklären.
ja er war ein kiffer.
allerdings sehr unregelmäßig,also nicht tgl.
aber für mich wäre tatsächlich ein dauerkiffer,also mehrmals am tag und tgl.nicht in frage gekommen.
mit 2-3 mal die woche abends mal einen,ok,fand ich nicht so problematisch damals.
Zitat:
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(bist Du sicher, dass er das nicht heimlich weitermacht?)
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ziemlich sicher, weil ich auch nicht wüßte wann er das machen sollte, er arbeitet von 7.30-20.30,und kommt danach direkt nach hause.
Zitat:
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Kiffen macht gleichgültig - Ja und?"
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kann mir also nicht vorstellen das dies noch 1,5 jahre danach anhält.
noch dazu kommt,das er anfangs selbst gesagt hatte er möchte so 2 ,vielleicht 3 kinder.
und wie schon gesagt in der beziehung selbst ist er ja keineswegs gefühlskalt.
als unsere 1. tochter geboren wurde,gab es auch keine anhaltspunkte an seinem verhalten das diese womöglich gar nicht gewollt war.
also folgte bald nummer 2.das er bei dieser 1 en fehlgeburt dazwischen so blöd reagierte,tat ich damals halt einfach irgendwie damit ab,das männer einfach anders trauern,wurde einem ja auch immer von allen seiten so gesagt.
folglich kann man sagen, das es bis dato eigentlich bezüglich der kinder keine unstimmigkeiten gab.
diese ganzen spitzen und kommentare fingen nämlich erst so richtig letztes jahr an,nach den ganzen fehlgeburten.
und deshalb auch jetzt erst die zweifel.
mein kinderwunsch ist absolut nicht übermächtig, natürlich wünscht man sich nach 3 aufeinanderfolgenden fehlgeburten nichts sehnlicher als endlich ein baby im arm zu halten.
aber dennoch bin ich nicht so verblendet das ich nicht mehr rational denken kann. nicht umsonst habe ich mir danach die spirale legen lassen.
gerade deswegen,weil es in dieser situation total dumm wäre weiter über ein 3. kind zu reden,geschweige denn zu planen.
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