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08.12.2011, 01:35
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#1
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Neuer Benutzer
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Warum ich hier bin...
Ist an sich eine lange Geschichte.
Ich war nun fast zehn Jahre mit meiner Frau zusammen, drei Jahre waren wir nun verheiratet.
Ihr merkt, ich verwende hier nur Vergangenheitsformen, seit Vorgestern ist es aus zwischen uns. Kurz zur Vorgeschichte:
Wir haben uns unter sehr, sagen wir ungewöhnlichen Umständen, kennengelernt. Ich war derzeit ziemlich fertig was das Thema Beziehungen und Frauen im allgemeinen betraf, hatte eine schlimme Trennung hinter mir. Dazu noch viel zu schnell wieder was angefangen, was sich zum Glück sehr schnell wieder gelöst hat.
Eigentlich wollte ich sie damals nur von einem lästigen Bekannten befreien, der sie schon zu Tode "geflirtet" hatte. Im Leben hätte ich nicht gedacht, dass sie sich nochmal meldet.
Es kam aber anders, wir kamen zusammen und trotz anfänglicher Zweifel blieb ich bei ihr, weil sie einfach ein so großartiger Mensch war / immer noch ist.
Die Zeit war harmonisch und intensiv. Wir zogen drei Jahre später zusammen. Auch hier war es super und wesentlich besser, als wir beide anfangs gedacht hatten. Sie hatte die Wohnung erst kurze Zeit und ich musste einfach von Daheim raus. Das war vielleicht der erste Fehler.
Nun ist leider so, das ich vor gut einem halben Jahr starke Veränderungen bei ihr feststellte. Sie zog sich immer mehr zurück, hing nur noch am Notebook und wollte auch nicht so recht rausrücken was sie da macht. Wir haben uns immer sehr viele Freiheiten gelassen, daher machte mich das auch lange Zeit nicht stutzig. Eines Abend kochte es doch nach dem Sex in mir über, ich hatte einfach das Gefühl mit jemand komplett fremden geschlafen zu haben. Da gestand sie, dass sie nicht mehr wüsste ob sie noch genug für mich Empfinden würde. Dies ist nun ca 4 Monate her.
Ums hier abzukürzen. Ich fand heraus, dass sie sich seit einiger Zeit in Sex Chats (CyberSex, Telefon-Sex etc) herumtrieb, ich war perplex, es gab Streit. Wir rauften uns dennoch zusammen und das Eheleben war zwar nicht mehr unbelastet, aber das Sexleben extrem bereichert.
Nun kam es doch noch soweit, das ich mich wieder abgekanzelt fühlte und sie mit mir Schluss gemacht hat. Wir wohnen noch zusammen, ich sehe mich bereits aktiv nach Wohnungen um und hab da auch schon was ins Auge gefasst.
Das ist nur eine kurze, vielleicht auch unzureichende Schilderung von Allem, was sich bisher zugetragen hat, ich möchte aber nicht den Rahmen sprengen.
Ums kurz zu fassen, mich beschleicht das Gefühl das sie sich austoben will und ganz ehrlich, das soll sie auch ruhig machen. Man muss dazu sagen das ich ihr erster und bisher einziger Mann bin und ich davor immer Angst hatte.
Ich mag sie als Freundin nicht verlieren, sie ist ein super Mensch und trotz aller Belastung die ich Trauerklos gerade darstelle unterhalten wir uns noch super und streiten nicht.
Aber trotzdem zweifel ich grade an mir selber, bin ich zu blöde eine Beziehung zu führen? Ich streite gerne, weils die Luft reinigt und Räume schafft, damit kam sie nie wirklich klar. Und mal ganz ehrlich, ich hab tierischen Schiss vorm Alleine sein.
P.S.: Wenn du bis hier gelesen hast, dann gebührt dir mein Dank. Ich schreib das hier vielleicht auch ein wenig, um meinem Weltenschmerz Luft zu machen, und es hilft tatsächlich. Über jede Form von Input, würde ich mich sehr, sehr freuen. Vielen Dank schon mal.
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"Schreiben ist meine Rebellion, der lautlose Krieg, in dem ich immer der Sieger bin." Cody McFadyen
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08.12.2011, 06:45
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#2
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moderatrix
BK-Team
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AW: Warum ich hier bin...
Was soll man das sagen du sprichst da einige typische beziehungsbewegende Symptome an, an den die meisten scheitern und nur die wenigsten wachsen und gerade in heutigen Zeiten ist es so viel leichter, die Flinte ins Korn zu werfen anstatt wirklich Verantwortung zu übernehmen und sich einzusetzen für die Liebe die man schätzt.
Zum Ersten das Verändern des Partners, etwas Ähnliches hab ich auch gerade mit gemacht. An sich ist es nicht verkehrt sich zu entwickeln daran kann man niemanden hindern und sollte es auch nicht, die Frage ist nur verliert man bei seinem Wandlungsprozessen das „wir „aus den Augen, dann brauch man sich nicht wundern wenn der Partner plötzlich stutzig wird. Das Verändern ist nun mal ein natürlicher Vorgang, jeder reift an den Erfahrungen und an den Ansprüchen die das Leben an einen stellt, wenn man sich in Partnerschaft befindet ist es trotzdem unabdingbar, dass man sich gemeinsam entwickelt, soll heißen: Freiräume lassen aber auch Missstände ansprechen, damit man sich darauf einstellen kann und eventuelle entstehende Unzufriedenheit beim Andern gleich ausmerzen kann. In deinem Fall hat es ja kurzfristig auch für interessante Abwechslung in den Federn gesorgt, trotzdem kommst du nicht umhin festzustellen, dass du mit einer völlig fremden zusammen wohnst und das ist heftig, ich versteh dich.
Das nächste Problem ist das des Austobens wollen. Man kann zwar immer dem Partner anbieten, tu was du nicht lassen kannst ich mach die Augen zu, aber das funktioniert so nicht. Aus ganz einfachen Gründen: Sie wird sich nicht wirklich so austoben können wie sie es möchte, entweder reglementiert durch, wie ich finde wie es sich gehört, ihr schlechtes Gewissen dir gegenüber. Oder, und das ist auch durchaus denkbar, durch beginnende Eifersucht in dir, und den damit einhergehenden Mißverständlichkeiten und Vertrauensabbau. Das Austoben geht nun mal nur wenn man alleine ist, soviel steht fest. Wenn jemand feststellt dass er das unbedingt braucht in seinem Leben, weil er glaubt sonst zu kurz gekommen zu sein, dann wird man ihn kaum daran hindern können bzw. mit rationalen Argumenten daran kommen. Bedauerlich ist es nur, wenn sich derjenige in einer Beziehung befindet denn dann wird es immer Verletzte geben. Daher sollte man es sich gut überleben ob man das Bekannte, Vertraute und Geliebte für so ein paar verschwoofte Nächte, einen Mordskater am nächsten Morgen und fremde Typen im eigenen Bett aufgeben möchte.
Grundsätzlich möchte ich dir nahe legen nicht an dir selber zu zweifeln, sicher dein Bericht ist an sich zu kurz um genau festzustellen bei wem nun wirklich die Defizite lagen. Sicher wird dir auch etwas einfallen, warum es von deinen Seiten aus haperte aber an sich sind wir nicht hier für Schuldzuweisung. Ich habe mich vor kurzem von meinem Verlobten getrennt, weil ich feststellen musste, dass er tief in sich drin auch ein völlig anderer Mensch ist als der den ich kennen gelernt habe. Somit hat er mir was vorgemacht und ich habe dankbar dieses Scheinabbild angenommen. Es gibt also immer jemanden der etwas tut und der andere lässt es zu. Ich finde „beziehungsunfähig“ ist auch ein Stigmata das man sich da aufzeichnet, ähnlich den Diagnosen irgendwelcher Psycho Doktoren. Was hilft es einem zu wissen das man Schizophrenie attestiert bekommt wenn man trotzdem keinerlei Hinweise darauf bekommt wie man damit umgehen soll. Wenn du dir den Schuh anziehen möchtest, musst du das tun aber an sich würd ich sagen, einfach weitergehen. Glaub mir ich weiß, dass es schwer ist, oft gehst du 2 Schritte vor und einen zurück aber das Geheimnis ist Tatsache einfach weiterzumachen. Irgendwann wird’s besser, irgendwann scheint wieder die Sonne, irgendwann lernt man jemanden kennen und irgendwann stellt man fest, dass man mit demjenigen den Weg ein Stück weit zusammen gehen möchte.
In diesem Sinne viel Glück gewünscht.
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Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu de facto für den nützlichen Beitrag:
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08.12.2011, 17:05
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#3
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Christkind
BK-Team
Registriert seit: 10.05.2011
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AW: Warum ich hier bin...
Deine Frau sollte sich mal mit mir unterhalten. Ich habe das auch durchgemacht und auch durchgezogen: erster Freund, zusammengeblieben, geheiratet und dann irgendwann das Gefühl, etwas versäumt zu haben, mich austoben zu müssen. Ich habe mich getrennt, wir sind inzwischen geschieden, ich habe mich ausgetobt und stelle fest: es hat mir nicht viel gegeben. Dafür aber habe ich meine Familie aufgegeben, die ich so nie wieder haben werde. Gut, wir haben noch 2 Kinder, das macht die Sache nochmal anders. Nochmal schwerer.
Wenn du sagst/zugibst, dass du "gerne mal" gestritten hast, dann liegt die Frage auf der Hand, ob das auch mal ungerechtfertigt war, ob du sie in die Enge getrieben hast, ob du ihr Schuldzuweisungen wegen irgendwas gemacht hast und ob wie wütend du dabei geworden bist, mein Ex-Freund z.B. hat dann begonnen, Sachen rumzuwerfen, derbe Ausdrücke zu verwenden und mich rumzuschubbsen.
Das kann jemanden innerlich total auf Distanz bringen, wenn man damit nicht klar kommt. Nur wenige Leute sind wirklich kritikfähig, daher ist gutes Streiten in meinen Augen sehr schwierig, auch wenn es besser ist zu streiten, als alles in sich reinzufressen.
Wenn sie Abwechslung sucht beim Sex und da was neues ausprobieren will (habt ihr dann ja wohl auch), dann könntest du ja mal - wenn dir sowas liegt und sich bei dem Gedanken innerlich nicht alles sträubt - mit ihr in einen Club gehn.
Ansonsten finde ich, hilft reden. Ich habe damals mit meinem Ex-Mann überhaupt nicht geredet und er auch nicht mit mir. Das war ein großer Fehler. Ein sehr großer. Man hätte ausloten können, was in der Beziehung zu einer gewissen Entfremdung geführt hat und gemeinsam entscheiden, was man machen könnte um das zu verbessern. Statt dessen bin ich gnadenlos meinen Weg gegangen. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass er in der Konsequenz, wie ich das damals durchgezogen habe, falsch und egoistisch war...
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When nothing goes right, go left.
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08.12.2011, 19:41
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#4
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Neuer Benutzer
BK-Mitglied
Registriert seit: 08.12.2011
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AW: Warum ich hier bin...
Hallo! Ich würde so schnell es geht an deiner Stelle ausziehen.Bewahr Dir noch ein bißchen Würde!
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08.12.2011, 20:09
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#5
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Maravilla
BK-Team
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AW: Warum ich hier bin...
Hallo Karin,
die Problematik ist doch etwas komplexer, als das man es bei diesen Einzeiler belassen könnte...10 Jahre Beziehung wirft man nicht einfach so weg, selbst wenn es Probleme gibt. Im Gegenteil, man sollte alle Möglichkeiten prüfen, damit es noch Chancen für die Beziehung gibt.
Bitte nehme dich einen Thema ernst an, wenn du etwas dazu schreiben möchtest. So allerdings, erntet man sich keinen Respekt.
lg El Nino
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Es gibt nicht nur schwarz und weiss, du musst auch die Grauschattierungen dazwischen sehen.
Alles Schlechte hat irgendwo etwas gutes, auch wenn wir dies erst später bemerken.
Freunde sind wie Sterne...Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da.
Helfende User wünschen sich häufiger ein Dankeschön, nicht nur ich
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Folgender Benutzer sagt Danke zu El Nino für den nützlichen Beitrag:
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08.12.2011, 20:40
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#6
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Neuer Benutzer
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AW: Warum ich hier bin...
Hi und danke an alle die sich Zeit für mich genommen haben.
Ich teile meine Antwort besser auf:
@de_facto: Danke dir, einfach komplett danke, das hat mich doch ein Stück aus dem Tal geführt. Es ist manchmal gut den Spiegel vorgehalten zu bekommen, nur um zu sehen, das man doch nicht so scheiße ist, wie man meint.
Das mit dem Austoben, das muss sie selber wissen. Ob ich dann am Ende noch da bin, das steht auf einem anderen Blatt.
@kathrin007: Ja, das klingt alles sehr bekannt, schon fast erschreckend.
Und ja, ich habe mich auch teils ungerechtfertigt gestritten, nie körperlich, aber ich kann verbal auch manchmal sehr entgleisen. Den Schuh zieh ich mir locker an, ich glaube auch nur so kann ich an mir arbeiten.
Die Sache mit dem Swinger Club hab ich ihr auch vorgeschlagen, das möchte sie nicht. Und noch einiges mehr, hab ich ihr angeboten. Ich mag zwar eifersüchtig werden, trotzdem hätte ich ihr so einiges durchgehen lassen. Einfach weil ich den Wunsch sich auszuprobieren sehr gut nachvollziehen kann. Ich hab keine Ahnung wie es mir danach gegangen wäre, aber nen Versuch wär es mir allemal Wert gewesen.
Zum Thema reden, da finde ich meine und ihre Lage grade sehr schizophren. Wir reden super miteinander, grade auch über unsere Beziehung. Ich hab auch unmissverständlich klar gestellt, dass ich jetzt erst mal gehen werde und das auch muss. Aber nie die Tür zuwerfen will. Zumal ich sie nicht als Freundin verlieren will. Sie soll aber auch wissen, das wenn sie den Wunsch verspürt zurück zukommen oder es zu probieren, sie zumindest ohne Scheu mit mir drüber reden kann. Ob es dann passiert, das steht, wie schon oben geschrieben, auf einem anderen Blatt.
@Karin: Ich kann den Standpunkt gut verstehen. Aber mal ganz ehrlich, meiner Erfahrung nach, sind die Menschen die am meisten von Würde reden, die ersten die zu kreuze kriechen. Es geht nicht immer um den eignen Stolz, den darf und soll man ruhig haben, aber Kompromisse wirds in einer Beziehung wohl immer geben müssen, da finde ich solche Ausdrücke fehl am Platz.
Nebenbei, wenn ich ihr anbiete an der Beziehung zu arbeiten und zehn Jahre nicht ungerechtfertigt wegzuwerfen, dann finde ich schon dass das Würde ausstrahlt. Alles andere ist für mich ganz persönlich feiges Wegrennen. (Und ja, das stört mich an meiner Dame grade ganz besonders und machts mir hier auch ein wenig leichter die Zelte abzubrechen).
@El_Nino: Danke, ich hab Respekt vor Leuten wie dir, gut auf den Punkt gebracht.
Vielen Dank für alle Antworten, für mich ist das hier noch lange nicht abhakt und ich freu mich immer noch über jeden Austausch.
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"Schreiben ist meine Rebellion, der lautlose Krieg, in dem ich immer der Sieger bin." Cody McFadyen
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08.12.2011, 20:43
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#7
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Neuer Benutzer
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AW: Warum ich hier bin...
Was ich gerne noch unten dran hängen möchte, ist das mich das Verhalten einiger Männer doch tierisch aufregt.
Wir haben uns heute drüber unterhalten, dass sie bisher zwei Mal mit einem "Bekannten" aus den besagten Chaträumen telefoniert hat. Eigentlich nur, um sich auszutauschen, das glaube ich ihr auch.
Aber das der Typ, dann auf scherzhafte Weise versucht sich an sie ranzumachen, das find ich unter aller Kanone.
Sorry, aber das ist billig. Da war zwar nicht viel, nur nen kleiner anzüglicher Scherz, aber ich glaube so eine Klientel zu kennen, und das spricht für mich grade Bände.
Wenn sie sich darauf einlässt, na dann Prost Mahlzeit ;-) Viel Spaß damit.
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"Schreiben ist meine Rebellion, der lautlose Krieg, in dem ich immer der Sieger bin." Cody McFadyen
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10.12.2011, 08:32
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#8
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moderatrix
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AW: Warum ich hier bin...
Ich muss dir jetzt mal leider sagen, dass fast jeder Mann zu solch einem Klientel gehört. Ich find’s auch nicht besonders prickelnd wenn sich ehemalige Ex Freunde meiner Schwester über Stayfriends an mich ranmachen. Auch nicht in die Kategorie prickelnd gehören so Tatsachen wie, als ich meinen Ex während der Trennung fragte ob er mir etwas Geld für den Umzug leisten könnte, er doch tatsächlich mit dem Ausspruch kam…für sexuelle Gefälligkeiten, vielleicht. So sind die Kerle nun mal, egal ob sie auf die Sonntagsschule gegangen sind oder noch nie ein Museum von innen gesehen haben, wenn sie was wollen ist in jedes Mittel recht und sie verlieren mal ganz schnell so viel Niveau, das auf der Ebene auf der sie sich dann bewegen kein Tageslicht mehr hinfällt. Um nicht wieder in die Vorurteil Kiste gesteckt zu werden proklamiere ich gern noch es gibt Ausnahmen, muss aber leider auch sagen, die hab ich leider noch nicht kennengelernt. Wo sind die bitte, immer her damit.
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14.12.2011, 03:53
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#9
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Neuer Benutzer
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AW: Warum ich hier bin...
Hi zurück,
hat ne Weile gedauert bei mir. Hier hat sich so einiges ergeben. Ich fühle mich ein ganzes Ecke besser.
Ein neue Wohnung fand ich schon letzten Freitag. Das hat mir das schon etwas einfacher gemacht, der Mietvertrag wurde heute unterzeichnet, kommenden Freitag ist Übergabe.
Dank meiner doch sehr redebereiten noch Frau, hab ich hier noch ne Menge "Müll" entsorgen können. Ich stehe mittlerweile auch auf dem Standpunkt, dass es besser ist sich zu trennen.
Einerseits aus dem Unwillen heraus mich hier weiter aufzureiben, irgendwann muss auch mal ich kommen und so schlecht wie ich mich von Zeit zu Zeit gefühlt hab in der letzten Zeit, hätte das wohl schon eher kommen sollen.
Andererseits, muss ich mittlerweile auch sagen, das bei uns im Zwischenmenschlichen schon lange Zeit die Luft doch einiger Maßen raus ist.
Dazu kurz, wir haben uns sehr mit Tierschutz beschäftigt und hier munter alle kleinen "Notfellchen" aufgenommen und gepflegt. Das brachte uns zwar zusammen, aber wir haben unsere Bedürfnisse als Paar doch sehr eingeschränkt.
Und ich könnte hier noch unendlich weiter machen, was ich aus den zehn Jahren mitnehme, ist das es doch möglich ist, einen Querkopf wie mich zu lieben. Und eine Menge anderer schöner Dinge. Und massig Lektionen fürs Leben.
Ich rede mir das hier eventuell ein wenig schön, aber ich hab einfach keine Lust mehr, nur traurig zu sein und will erstmal nur weg. Sobald ich aus dem Haus bin, bei Freunden eintreffe oder sonst was mache, dann geht es mir schlagartig besser. So sehr ist mir noch nie die Decke aufn Kopf gefallen.
Ich freu mich schon richtig auf die erste eigene Wohnung, und das mit 32, mein Gott, spät dran ;-)
Was mir nur sehr weh tut, ist das meine Frau es partout nicht sein lassen kann, mich daran zu erinnern, das es zwischen uns, eines fernen Tages auch wieder anders aussehen kann. Ich hab sie schon gebeten damit aufzuhören, da wurde ich aber nur mit einem "Im Moment will ich halt nicht" abgespeist.
Auch wenn ich es sehr nobel von ihr finde, die Tür nicht gleich zuzuschlagen, irgendwie würde es mich fast freuen, wenn sie es denn machen würde. Es würde mir das hier auf jeden Fall erleichtern.
Was meint ihr dazu?
P.S. @de_facto:
So nen anständigen Typen haste hier, ich mach auch gerne mal nen anzüglichen Scherz, aber nicht in so ner Situation. Und jedes Mittel war mir noch nie recht, was hab ich davon wenn ich mit aller "Gewalt" das Objekt meiner Begierde ins Bett gezogen habe?
Ich find gar nichts, wenn ich nicht durch mich selbst überzeugen kann, sondern in die "Trickkiste" greifen müsste, dann würd ich mich da nicht wohl bei fühlen.
Nur meine 2 Cent.
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14.12.2011, 04:02
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#10
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moderatrix
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AW: Warum ich hier bin...
Zitat:
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So nen anständigen Typen haste hier
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Na du Scherzkeks, Dortmund ist dann doch ein ganz schönes Ende weit weg.
Ich denke, dass sie immer wieder sagt, es könnte zwischen euch auch mal anders aussehen, ist ein warmhalten, was ich persönlich ganz schön unverschämt finde, je nachdem wie es gelaufen ist und wer sich distanziert hat. Sie kann sich nicht einerseits gefühlstechnisch von dir distanzieren, dich dann monatelang im Dunkeln lassen und dann wenn es raus ist immer noch versuchen die Angel nach dir auszuwerfen. Das ist typisches unaufrichtiges Verhalten wie ich es liebe (Achtung Sarkasmus), man sollte stehen zu dem Mist den man verbockt, kann man das nicht dann sollte man zumindest so viel Anstand besitzen, den anderen in Würde ziehen zu lassen.
Mal eine andere Frage aus eigenem Interesse, was machst du denn dann jetzt mit den Fellchen und in welcher Form hast du dich für Tiere eingesetzt?
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Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
Geändert von de facto (14.12.2011 um 04:18 Uhr)
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