Ich löse das später auf. Hat noch jemand eine Interpretation?
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EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :
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Hmm, in den Herbstferien hat keiner eine Idee
Ich erzähle einfach mal, warum ich den Text so lustig finde. Er stammt aus der Oper "Entführung aus dem Serail" von Mozart, uraufgeführt sieben Jahre vor der französischen Revolution.
Der junge Herr aus dem obigen Posting ist der Edelmann Belmonte. Seine Verlobte, Konstanze, wurde von Seeräubern entführt. Ein reicher Pascha hat sie gekauft, hält sie als Sklavin sozusagen in goldenem Käfig, und hofft auf die Liebe der Konstanze. Belmonte hat nun nach langer Suche herausgefunden, wo sie sich vermutlich aufhält. Und dann singt er die obige Arie.
Im Kontext der Handlung soll die Arie ausdrücken, dass Belmonte nun endlich am Ziel seiner Suche angelangt ist, und die Befreiung der Konstanze ihm große Freude schenken würde. Aber natürlich war Mozart auch ein kleines Schweinigel, und deswegen kann man das auch mit einem anderen Ton hören. Nämlich als sehr, sehr ungeduldigen Liebhaber, der endlich "ran" möchte.
Das finde ich auch das tolle an solchen Texten, dass sie sehr mehrschichtige Sichtweisen erlauben und sich trotzdem noch gut anhören. Die Interpretation von tz ist da ein tolles Beispiel.
Übrigens, die "Entführung" ist überhaupt ziemlich turbulent, amüsant und ernsthaft, und kommt meiner Erfahrung nach auch bei Nicht-Opernfans sehr gut an. Auch gut für den Besuch mit Kindern - wenn es nicht gerade zur sexuell sehr expliziten Aufführung an der Komischen Oper in Berlin geht.