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18.12.2011, 22:04
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#1
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Christkind
BK-Team
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Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
...vielleicht könnt ihr mir mit eurer Meinung helfen.
Weihnachten feiere ich immer bei meinen Eltern, mit Kindern, meiner Schwester mit Familie, meiner Oma etc. Kind und Kegel sozusagen. Es wird Klavier gespielt und Gitarre, wir singen, es werden Geschichten vorgelesen, es gibt einen Baum mit ECHTEN Kerzen, dann Bescherung und dann ein leckere Menü von meiner Mama.
Diese Art Weihnachten zu feiern ist mir sehr wichtig.
Hab noch dazu Geburtstag. Also doppelt traditionell und feierlich.
Dies ist die eine Seite.
Jetzt die andere Seite: mein Freund, mit dem ich jetzt seit 5 Monaten zusammen bin, läuft sozusagen komplett von meiner Familie getrennt. Hauptsächlich weil ich mit meiner vorangegangenen Beziehung sehr schlechte Erfahrungen mit meiner family gemacht habe. Sie haben meinen Freund damals nicht leiden können, ihn daher komplett ignoriert und ihn auch nie eingeladen. Auch nach 2 Jahren Beziehung war er an Weihnachten "nicht erwünscht". War damals nahe daran, mich deswegen mit meiner Familie zu überwerfen, naja, der Freund ist jetzt weg. Aber aus diesen Erfahrungen heraus wollte ich einen neuen Partner nicht in meine Familie einbringen, aus Angst sowas passiert nochmal und ich muss mich nochmal fremdschämen.
Ich will ihn aber an Weihnachten nicht ganz außen vor lassen.
Möglich wäre, dass er vormittags zu mir und meinen Kids kommt.
Aber normalerweise bin ich am Vormittag von Heiligabend total zappelig, muss noch restliche Geschenke einpacken (weil ich IMMER alles auf den letzten Drücker mache), wir essen früh nichts, weil es ab mittags dann so viel gibt, also Brunch bei uns scheidet auch aus und ich bin mir nicht sicher, wie meine Kids es aufnehmen, wenn mein Freund kommt, sie kennen ihn ja noch gar nicht und ich weiß nicht, ob das nicht ein schlechter Zeitpunkt ist. Wenn meine Kleine (8 Jahre alt) wegen ihm mit Eifersuchtsgezicke anfängt, ist mir der ganze Tag verdorben... Und das befürchte ich. Weil sie im Gegensatz zu meiner Großen (12 Jahre alt), sich erstens schnell in die Ecke geschoben/weniger geliebt fühlt und zweitens die Beziehung mit meinem Ex-Freund mit dem neuen vergleichen wird und die war ganz und gar nicht toll.
So, das klingt jetzt nach einer selffullfilling prophecy, aber ich hab echt Angst vor einem längeren Zusammentreffen zwischen ihm und meinen Kindern. Und außerdem ist der Vormittag jetzt für mich noch nicht wirklich feierlich und ich will mit ihm aber auch feiern.
Ich hab ihm auch gesagt, dass ich abends, wenn wir zurück sind, gerne mit ihm in die Christmette gehen würde. Das will er auch gerne. Heißt aber auch, er kommt abends so um 22.00 Uhr, wir gehen in die Kirche und dann muss ich ihn früh um 7.00 rauswerfen, bevor evtl. meine Kinder aufwachen, weil er offiziell nicht bei uns übernachtet.
Gut, ab Mittag des ersten Feiertages sind meine Kinder bei meinem Ex-Mann, da haben wir dann noch Zeit für uns. Aber irgendwie ist das ganze nicht sehr doll...
Was meint ihr dazu?
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When nothing goes right, go left.
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18.12.2011, 22:50
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#2
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Neuer Benutzer
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AW: Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
Hi Kathrin,
kann es sein das du dir die Antwort schon parat gelegt hast? Ich denke nämlich auch das Weihnachten für das Vorstellen deines Neuen vielleicht nicht der aller glücklichste Zeitpunkt ist.
Wie sieht es denn bei ihm aus? Hätte er Verständnis, wenn du mit ihm da rüber sprechen würdest. Ich kann verstehen, wenn er enttäuscht wäre, aber eigentlich sollte nen vernünftiger Mann, da auch zurückstecken können. Das würde ja auch übelsten Stress für ihn bedeuten.
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"Schreiben ist meine Rebellion, der lautlose Krieg, in dem ich immer der Sieger bin." Cody McFadyen
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18.12.2011, 22:54
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#3
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Christkind
BK-Team
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AW: Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
Er hat super-Verständnis für alles, setzt mich bei nichts unter Druck und ist total lieb und einfühlsam.
Das macht es mir aber nicht leichter.
Will schließlich durchaus auch mit meinem Freund meinen Geburtstag feiern.
Und ihn nicht nur nachts in meinem Zimmer verstecken.
Fühl mich total mies bei dem Gedanken...
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19.12.2011, 10:01
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#4
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Puckerzuppe
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AW: Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
Hi Kathrin,
ich denke auch, dass Weihnachten der denkbar ungünstigste Zeitpunkt ist, Deinen neuen Freund in die Familie zu integrieren.
Feiere Weihnachten wie ursprünglich geplant und wenn Deine Kids bei Deinem Ex sind, feierst Du mit Deinem Freund nach. Dabei könnt Ihr schonmal Pläne schmieden, wann und wie Du ihn Deiner Familie vorstellst. Bereite ihn darauf vor, dass er wahrscheinlich auf Widerstände stösst.
Bereite aber auch Deine Familie darauf vor, dass es einen neuen Mann in Deinem Leben gibt und Du ihn demnächst bei passender Gelegenheit vorstellst.
Was Deine jüngere Tochter angeht, kann ich nur dazu raten, immer und immer wieder mit ihr zu reden, Zweisamkeit mit Deinem Freund (Umarmung, Küßchen und allgemeine Gespräche ja, Händchenhalten, Küssen und Gespräche unter vier Augen nein). Zeig, dass Du nichts zu verbergen hast, indem Du ganz natürlich mit ihm umgehst; stress Dich nicht und setz Dich nicht unter Druck, es allen gerecht machen zu wollen. Deine Kids kriegen ja nicht mit, warum Du gestresst bist und sehen dann Deinen Freund als Ursache, weshalb sie ihm (Deine ältere sicher differenzierter) Argwohn entgegen bringen.
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"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe." - René Descartes
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19.12.2011, 13:09
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#5
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Erfahrener Benutzer
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AW: Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
Hallo kathrin007,
dein Problem kann man aus zwei Perspektiven sehen.
Weihnachten, insbesondere Heiligabend, ist ein Familienfest,
ein Abend, wo sich Menschen begegnen die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Die Versammelten verstehen sich an diesem Tag als eine Einheit, Menschen die gemeinsame Vergangenheit haben, die zusammenleben, Menschen die sich aufeinander verlassen können.
Die Frage wäre, kann dein Freund auch dazu gehören?
Kann die Familie nach den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit einen "Fremden"an diesem besonderen Abend akzeptieren? Kann man das der Familie zumuten,
jemandem zu vertrauen der möglicherweise wieder nur "der Nächste" in deinem Leben ist?
Wird die Reaktion der Kinder, die später zu dem Vater gehen, auch positiv?
Es sind viele Fragen, es sind viele Unbekannte mit eher ungewissem Ausgang.
Auf anderer Seite stehst du selbst, eine erwachsene Frau mit eigenem Leben,mit eigenen Bedürfnissen, eine Frau die nicht nur die Akzeptanz der Familie braucht sonder auch die Liebe und Nähe eines Mannes, mit dem sie sich vielleicht auch die Zukunft vorstellen kann.
Jetzt musst du selbst abwägen, was in diesem Augenblick gewichtiger ist, ein Familienfest, stressfrei, oder eine Konfrontation und Kampf für die Daseinberechtigung deines Freundes an deiner Seite.
Schwierig, nicht nur jetzt in der Weihnachtszeit sonder auch später, irgendwann musst du die Stellung nehmen und mit gehobenem Haupt für dein Glück geradestehen.
Die Frage musst du dir selbst beantworten, ist dein Freund der jenige, für den sich lohnt, auf dem Familienfront zu kämpfen, ist er bereit, dich, deine Kinder und die Angehörigen so zu akzeptieren wie sie sind.
Fünf Monate ist nicht so lange Zeit, vielleicht solltest du doch ihn unter ruhigeren Umständen mit der Familie konfrontieren (da kann ich mich meinen Vorredner nur anschließen)
Ich denke, aufgrund der eher schlechten Erfahrungen mit den Männern wirst du gezwungen viel Fingerspitzengefühl und eine gute Dosis Diplomatie anzuwenden, um deinen Freund in
die Familiengeschichte zu integrieren. Gerade was die Kinder angeht ist viel Gefühl und viel Toleranz angebracht. Ich habe die Geschichten selbst als Kind erlebt (mein Vater war gestorben als ich 8 war, meine Mutter hatte danach viele "Freunde") es ist schon eine sehr emotionale Angelegenheit mit den potenziellen neuen "Vätern". Ich bin mir sicher, wenn dein Freund das alles selbst ansieht und deiner Familie unaufdringlich aber überzeugend zu verstehen gibt, dass er der Richtige ist, sowohl für dich als auch für die Kinder, wird das bestimmt positiv aufgenommen und es wird dann nur eine Frage der Zeit, wann ihr alle freundlich und vereint die Familienfeste zusammen feiern werdet.
kathrin007…ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest
bleibt stark, es wir schon, Hauptsache nicht überstürzen
Gruß
Tomek
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19.12.2011, 19:00
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#6
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Christkind
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AW: Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
Danke für eure Antworten.
Ich hatte nicht vor, ihn dieses Jahr schon meiner kompletten Family vorzustellen. Da gehe ich alleine hin mit meinen Kids.
Es ging eher um vormittags, ob es da Sinn macht.
Aber in Anbetracht der Unwägbarkeiten und der Gefühle meiner Kinder ist das wohl eher auch ungut.
Das zerbricht mir das Herz, endlich wieder ein schönes Weihnachten mit meinen Eltern und KIndern (die letzten 2 Jahre waren wegen meinem damaligen Freund besch...) aber wieder alleine ohne Partner an der Seite. Weiß gar nicht, ob ich mich dann richtig dran freuen kann... Naja, muss ich durch, muss er durch, is halt so...
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19.12.2011, 19:01
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#7
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Christkind
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AW: Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
Ich hab eben auch Geburtstag, auch den ohne Freund ist doch einfach nur blöd...
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19.12.2011, 21:59
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#8
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Puckerzuppe
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AW: Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
Sieh das positiver:
Anstatt alles Schöne auf einen Tag zu packen und dabei nur sehr eingeschränkte Zeit mit Deinem Freund zu haben, verteilst Du es auf zwei bzw. drei Tage und kannst beide Anlässe entspannt erleben ohne Hetze, ohne Druck.
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24.12.2011, 09:14
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#9
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Erfahrener Benutzer
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AW: Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
Hallo kathrin007,
(ich glaube, heute ist es so weit, oder? Dann…)
die besten Glückwünsche zum Geburtstag, 
es mögen sich deine Träume erfüllen, lass deine Gefühle aufblühen,
bleibe dir treu, bleibe optimistisch und kämpferisch.
Ich wünsche dir ein ruhiges Weihnachtsfest
und eine (in der Liebe vereinigte) gelungene Geburtstagsparty.
Tomek
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24.12.2011, 09:56
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#10
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Puckerzuppe
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AW: Weihnachten naht - und ich bin ratlos...
Von mir auch alles Liebe zum Geburtstag
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